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24. Oktober 2017 - 18. Februar 2018
ROBIN MINARD
Works with Sound _ Arbeiten mit Klang 1984-2017

Klanginstallationen des kanadischen Komponisten und Klangkünstlers Robin Minard
(* 1953 in Montréal, Kanada, lebt in Weimar)

 

Eröffnung: Sonntag, 22. Oktober 2017, 15.00 Uhr

 

 Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

Der kanadische Komponist und Klangkünstler Robin Minard verließ Ende der 1980er Jahre den geschützten Konzertsaal, um sich mit dem realen Klangraum der urbanen Welt auseinanderzusetzen und das klangökologische Gleichgewicht zu suchen, dass, so seine Intention bis heute, in unserer Alltagswelt existiert.

Mehr als 30 Jahre später ist ein umfangreiches, international bedeutendes Oeuvre entstanden. In ihm verknüpfen sich visuelle und akustische Wahrnehmungen. Die architektonischen Räume, in denen er seine Arbeiten realisiert, haben sich dabei als ideales Feld zur Erprobung beider Prinzipien erwiesen. Die Klanginstallationen des kanadischen Künstlers sind jedoch nicht dazu da, diese Räume akustisch zu füllen, wie es in einer Musikveranstaltung geschieht. Robin Minard erkundet vielmehr die Orte, um auf deren Besonderheiten aufmerksam zu machen.

Das Erlebnis des Hörens wird dabei nicht durch die Zeit begrenzt. Wer sich den Installationen nähert, kann wiederkehren, anders als bei Konzerten, die an zeitliche Vorgaben gebundenen sind.

Für die Besucher bedeutet das, dass sie ihre Autonomie bewahren und Aktionsfreiräume zur Gestaltung des eigenen sinnlichen Erlebens erhalten.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg soll zum ersten Mal die wichtigsten seit 1984 entstandenen Installationen und Ideen des Künstlers, die weltweit realisiert wurden, an einem Ort zusammenführen. Nach 1996 ist es die zweite Ausstellung Robin Minards in Magdeburg. Wie damals, werden seine Arbeiten nicht (nur) an den üblichen Orten zu hören sein. 

    "SEHT, da ist DER MENSCH"

Ausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums 2017

23. Mai - 5. November 2017

 

Installation von Nathan Coley im Innenhof des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen. Foto: Kunstmuseum Magdeburg/Hans-Wulf Kunze

 

Seht, so ist der Mensch, schwach, ängstlich, ungläubig, ausgeliefert; aber seht, auch so ist der Mensch: gütig, liebend und allzeit hoffend. Das Bild dieses vielansichtigen Menschen, der immer anders ist, nie gleich, der viele Facetten hat, der mal verletzlich und mal brutal ist, der ein anderes Mal staunend und erkennend Gutes tut: Das ist das Bild, das uns Künstlerinnen und Künstler heute vom Menschen zeigen. Unter dem Titel „SEHT, da ist DER MENSCH“, schlägt die Ausstellung zeitgenössischer Kunst, deren erster Teil anlässlich des 100. Deutschen Katholikentages 2016 in der Leipziger Baumwollspinnerei zu sehen war, 2017 im Kunstmuseum Magdeburg nun den Bogen zum 500. Reformationsjubiläum. Sie zeigt den Menschen, seine Be- und Empfindlichkeiten, das Unsagbare, das Unaussprechliche seiner Existenz und seines Handelns. Ob Fotografie, Malerei, Skulptur, Video oder Installation, es sind die Bilder von uns selbst, die wir nicht unbedingt gern sehen, und es sind jene, die uns immer wieder begegnen und die sich einspannen in das menschliche Leben zwischen Geburt und Tod. Es sind Bilder, die emotional und anrührend, anklagend und versöhnend sind, die immer wieder der Frage nachgehen: Was macht den Mensch zum Menschen?

 

Francis Alÿs | Kader Attia | Jean-Charles Blais | Matthias Böhler & Christian Orendt | Nathan Coley | Lucas Foglia | Douglas Gordon | Tim Eitel | Binelde Hyrcan | Gülsün Karamustafa | Hans-Wulf Kunze | Jitka Hanzlová | Robert Metzkes | Santu Mofokeng | Roman Opalka | Elizabeth Peyton | Julian Röder | Phillip Toledano | Ginan Seidl | Alexander Tinei | Sandra Vásquez de la Horra | Bill Viola | Gillian Wearing | Veronika Witte | Miriam Yammad

 

siehe auch MENSCH

 

                      

gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung

für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses

des Deutschen Bundestages


                                 

 

 

weitere Förderer:

Bistum Dresden-Meißen, Bistum Görlitz, Bistum Magdeburg, Erzbistum Berlin und Bistum Erfurt

 

 

 

 

   TE Nordpol – 24x die Welt 2016

Medieninstallation

ab 23.1.2016


Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

Der 1968 in Utaradit, Thailand, geborene Künstler Te präsentiert seine digitale Weltsonnenuhr, bestehend aus 24 Monitoren, im Foyer. Die an einem runden Trägersystem befestigten Monitore zeigen Bilder von Webcams aus der ganzen Welt, wobei ein Teil der Bildschirme dunkel bleibt, immer dann, wenn in dieser Region Nacht ist, während anderswo das Leben pulsiert.


Die visuelle Rundreise beginnt auf Island, gefolgt von Brasilien (Rio de Janeiro, Copacabana), Aguiella (Puerto Rico), den Virgin Islands, New York und 10 weiteren Orten in den USA, inkl. Hawaii, sowie Tokio, Boracay (Thailand), Bali, Bangkok, Dubai, Katar, Jerusalem, Hamburg und Dublin.  

 

 

 

 

 

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