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   XANTI SCHAWINSKY Vom Bauhaus in die Welt

21. Juni bis 25. September 2016

Eröffnung: Sonntag, 19. Juni 2016, 15.00 Uhr


Xanti Schawinsky: Bühnenbildentwurf für Faust II, 1929, Copyright: The Xanti Schawinsky Estate


Xanti Schawinsky – Vom Bauhaus in die Welt vereint Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Malers, Fotografen, Szenografen, etc. Ausgehend von den avantgardistischen Ideen am Bauhaus illustriert Xanti Schawinskys (1904-1979) Werk die Begegnung mit einem Multitalent, das impulsgebend auf wesentliche Entwicklungen in der Vor- und Nachkriegsmoderne in Europa und Nordamerika wirkte. Die Ausstellung widmet sich seiner Zeit am Bauhaus und am Black-Mountain-College und umfasst das spätere malerische Werk. Ergänzt wird sie von Fotografien, die Schawinskys Zeit am städtischen Hochbauamt Magdeburg in den Jahren 1929 bis 1931 beleuchten.

 

Xanti [Alexander] Schawinsky

 

1904 in Basel als Sohn jüdischer Eltern geboren; 1921 bis 1923 nach dem Abitur in Zürich Lehre im Architekturbüro von Theodor Merill in Köln; 1923 Kunstgewerbeschule Berlin; 1924 Bauhaus in Weimar: Vorkurse und Eintritt in die Bühnenabteilung, Mitglied der Bauhauskapelle; ab 1925 in Dessau; 1926/27 Entwurf von Bühnenbildern in Zwickau; 1927 Rückkehr ans Bauhaus, Lehrer für Bühnengestaltung; 1929-1931 Leiter der Grafikabteilung des städtischen Hochbauamtes in Magdeburg; 1931 Übersiedlung nach Berlin; 1933 Emigration nach Italien, Arbeit als Grafiker und Designer für Illy Caffè, Cinzano, Motta, Olivetti; 1935 Heirat mit Irene von Debschitz in London; 1936 Übersiedlung in die USA, North Carolina, Lehrer am Black Mountain College; 1941 Umzug nach New York, Lehrtätigkeit am City College of New York (1943-1946) und an der New York University (1950-1954); 1963 Ehe mit Gisela Hatzky; 1966 Errichtung eines selbst entworfenen Hauses am Lago Maggiore, längere Aufenthalte und zahlreiche Ausstellungen in Europa, 1979 Tod in Locarno, Schweiz.

 

 

Gefördert durch The Xanti Schawinsky Estate

 

Ein Projekt der Stiftung Bauhaus Dessau im Verbund mit Ausstellungen in Dessau, Halle (Saale), Magdeburg, Merseburg, Leuna, Elbingerode und Quedlinburg.

 

grosse-plaene.de

 

 

  Te

  Nordpol – 24 x die Welt, 2016

  ab 23.1.2016


Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

Der 1968 in Utaradit, Thailand, geborene Künstler Te zeigt seine digitale Weltsonnenuhr, bestehend aus 24 Monitoren, im Foyer. Die an einem runden Trägersystem befestigten Monitore zeigen Bilder von Webcams aus der ganzen Welt, wobei ein Teil der Bildschirme dunkel bleibt, immer dann, wenn in dieser Region Nacht ist, während anderswo das Leben pulsiert.
Die visuelle Rundreise beginnt auf Island, gefolgt von Brasilien (Rio de Janeiro, Copacabana), Aguiella (Puerto Rico), den Virgin Islands, New York und 10 weiteren Orten in den USA, inkl. Hawaii, Tokyo, Boracay (Thailand), Bali, Bangkok, Dubai, Katar, Jerusalem, Hamburg und Dublin.  

 

 

 

 

 

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