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Samstag, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr | Konzerthalle Georg Philipp Telemann

"LA LONTANANZA NOSTALGICA UTOPICA FUTURA"

Musik von Luigi Nono und Alvin Lucier

Miranda Cuckson | Violine, Chris Burns | Klangregie

 

In einer von Lautsignalen überfluteten Welt geht es vielen Komponisten immer wieder darum, mit ihren Werken den Akt des Hörens bewusst zu machen. Dies trifft insbesondere auf das Lebenswerk des italienischen Komponisten Luigi Nono zu, und ebenso - wenn auch auf vollkommen unterschiedliche Weise - auf das des amerikanischen Komponisten und Klangkünstlers Alvin Lucier. Zwei Perspektiven des Hörens in der Gegenüberstellung, gespielt von der amerikanischen Star-Geigerin miranda Cuckson, am Mischpult begleitet von dem Komponisten Chris Burns.

Eintritt: 10,00 EUR | Ermäißigt: 8,00 EUR

 

Samstag, 27. Oktober 2018, 21.30 Uhr | Konzerthalle Georg Philipp Telemann

"ENCOUNTERS IN THE REPUBLIC OF HEAVEN"

Akusmatische Oper für 8 Lautsprecher von Trevor Wishart

Oliver Schneller | Klangregie

 

Der britische Komponist Trevor Wishart gilt als einer der wichtigsten Vertreter der elektronischen Musik. Seine monumentale elektroakustische Oper in vier Akten "Encounters in the Republic of Heaven" verwebt Stimmen von Fischern, Bauern, Stadt- und Landbewohnern unterschiedlichster Herkunft zu einer tönenden Klangreise in 8 Kanälen. Eine klanggewaltige Dichtung voller Poesie, Witz und Weisheit.

Eintritt: 10,00 EUR | Ermäßigt: 8,00 EUR


Kombiticket für die Veranstaltungen "La Lontananza Nostalgica Utopica Futura" und "Encounters in the Republic of Heaven" zum Preis von 15,00 EUR (ermäßigt: 12,00 EUR) an der Abendkasse.

Weiter Informationen unter: www.gesellschaftshaus-magdeburg.de/veranstaltungen

    Konzert zur Ausstellung AMBITUS

Sonntag, 28. Oktober 2018, 17.00 Uhr 

"Sichtbare Klänge - Musik nach grafischer Notation"

Elektronisches Orchester Charlottenburg unter Leitung von Henrik von Coler

Musik nach graphischer Notation von Cornelius Cardew, Henrik von Coler und Robert Stokowy (UA)

Im Begleitprogamm der Ausstellung AMBITUS. Kunst und Musik heute.

Das Konzert findet im Rahmen von SinusTon, der Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik, statt.

 

Graphische Notation - eine Zeichnung fordert unmittelbar zu musikalischer Umsetzung auf. Bildende Kunst wird zu klingender Musik. Ein Thema, wie geschaffen für das Rahmenprogramm der Ausstellung "AMBITUS. Kunst und Musik heute" im Kunstmuseum, wo im Konzert mit Cornelius Cardews "Treatise" ein Klassiker der graphischen  Notation, eine Uraufführung von Robert Stokowy und ein Stück nach einer Kollage aus Lebensmittelprospekten vom Leiter des Elektronischen Orchester, Henrik von Coler, zur Aufführung kommen.

 

Eintritt: 10,00 EUR | Ermäßigt: 8,00 EUR

 

 

   

     Krypta der ehemaligen Klosterkirche wiedereröffnet

Weiterer wichtiger Sanierungsschritt

Die Sanierung der Krypta der Liebfrauenkirche des ehem. Klosters Unser Lieben Frauen, in dem sich heute das Kunstmuseum der Stadt Magdeburg befindet, ist abgeschlossen. Damit ist nun eines der bedeutendsten romanischen Architektur- zeugnisse des Hochmittelalters, die um 1078 erbaute dreischiffige Hallenkrypta unter dem Chorjoch für die Öffentlichkeit zugänglich. Ermöglicht wurden die seit 2016 durchgeführten Sanierungsarbeiten aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur- und Medien (BKM). 

Neu für die Besucher ist auch die Möglichkeit, den Memorialraum mit der ursprünglichen Begräbnisstelle des hl. Norbert von Xanten in den Dimensionen des 17. Jahrhunderts zu erleben. Die Medienkunstinstallation NAM IN LOCO HOC von Martin Stefke und Friederike Drews lässt Leben und Wirken des einstigen Bischofs und Ordensgründers der Prämonstatenser an diesem Ort aus heutiger Perspektive lebendig werden.
Ein Bodenkunstwerk des Malers und Grafikers Martin Assig, das eigens für den Ort der Vierung geschaffen wurde, wurde ebenfalls am 7. Oktober an die Öffentlichkeit übergeben.
Die Krypta ist ab 9. Oktober Teil des Besucherrundgangs des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen.

 

 

 

 Nächste Sonntagsführung in der Ausstellung am 14.10., 15.00 Uhr  

 

 

 

   

 

     Neu in den Sammlungen

     Günter Fruhtrunk - Horst Bartnig

Zu Beginn dieses Jahres konnte die Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg die Grafikmappe "Sechs Serigrafien, 1967" von Günter Fruhtrunk und das Gemälde "24 unterbrechungen - quadrate in weiß, rechtecke in 4 farben, unterbrechungen - quadrate in schwarz, rechtecke in 4 farben, 20 große quadrate in 4 farben" von Horst Bartnig erwerben, um sie dem Kunstmuseum Magdeburg als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen.

 

                   

Abb.: Günter Fruhtrunk: Aus der Mappe: Sechs Serigrafien 1967, Farbserigrafie, 62 x 62 cm, Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

Günter Fruhtrunk (*1923 in München, † 1982 in München) gilt als maßgeblicher Wegbereiter in der Kunst ab den 1960er Jahren in Westdeutschland. Sein Gestaltungsmittel ist die Farbe, die er von jeglicher "Fremdbestimmung", von allen kulturell überlieferten oder individuellen Bedeutungen befreien will. Fruhtrunk ist einer der wichtigsten Vertreter abstrakt-konstruktiver Malerei in Deutschland und auch international anerkannt. Von 1967-1982 hatte er eine Professur an der Kunstakademie München.

 

 

      

Abb.: Horst Bartnig: 24 unterbrechungen - quadrate in weiß, rechtecke in 4 farben, unterbrechungen - quadrate in schwarz, rechtecke in 4 farben, 20 große quadrate in 4 farben, Acryl auf Leinwand, 120 x 120 cm, Foto: H.-W. Kunze

 

Horst Bartnig (*1936 in Militsch/Schlesien, lebt in Berlin) hat von 1954-57 an der Fachschule für Angewandte Kunst in Magdeburg studiert, danach als Bühnenmaler in Weimar und Berlin gearbeitet. Seine eigene künstlerische Konzeption entwickelt Bartnig neben dem offiziellen Kontext der Kunst in der DDR vollkommen autonom. Nachdem er 1975 seine variablen Systeme entwickelt, entstehen 1979 erste Computergrafiken und daraus 1984 das Prinzip der "unterbrechungen". Bartnig ist damit ein früher Vorreiter der Digitalisierung in der Gegenwartskunst und erhielt mehrfach Ehrungen für sein Schaffen.

 

 

     

      ART ATTACK

Für Kinder und Jugendlich von 14 bis 18 Jahren

Kunst betrachten, darüber reden, diskutieren, philosophieren, selbst Dinge gestalten... 

 

ART ATTACK bietet euch unterschiedliche Möglichkeiten, das Museum kennen zu lernen, Künstler zu treffen, über Ausstellungen zu diskutieren oder einfach entspannt zusammen zu sein. 

Dabei soll es nie darum gehen, aus der Schule zu kommen und gleich wieder Schule zu erleben, sondern vielmehr darum, sich kreativ auszuleben, Neues auszuprobieren und vielleicht auch seinen künstlerischen und kulturellen Horizont zu erweitern.

ART ATTACK ist natürlich kostenlos und für Neugierige stehen die Türen immer offen. Termine findet ihr unter Veranstaltungen und auf unserer Facebook-Seite.