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      XXII. Kunst-Talk der Freunde und Förderer des Kunstmuseums
      mit Tamás Szalay

am Mittwoch, 19. April, um 19.00 Uhr

 

Unmittelbar nach dem Osterfest, am Mittwoch, den 19. April, findet um 19.00 Uhr der zweiundzwanzigste Kunst-Talk im Magdeburger Kunstmuseum statt. Zu Gast ist diesmal Tamás Szalay, Leiter des Organisationsbüros Kulturhauptstadt 2025. Wie zuvor schon Cornelia Crombholz, hat er sich gleich zwei Kunstwerke in der Dauerausstellung zum Ausgangspunkt des Gesprächs ausgesucht, eines von Jannis Kounellis und das im letzten Jahr durch die Freunde und Förderer für das Kunstmuseum erworbene Werk von Xanti Schawinsky.

 

Tamás Szalay, der aus dem ungarischen Pécs stammt, hat an der dortigen Universität ebenso wie an der Heidelberger Uni Literaturwissenschaft studiert. Nachdem er mehrere Jahre als Redakteur und Kulturmanager gearbeitet hatte, kümmerte er sich ab 2004 erfolgreich um die Kulturhauptstadtbewerbung seiner Heimatstadt Pécs, ab 2006 in leitender Position, von 2008 an als kultureller Direktor. Nachdem dann Pécs 2010 zeitgleich mit der Ruhrmetropole Essen und Istanbul Kulturhauptstadt Europas war, blieb er hier noch bis 2012 im Management der städtischen Kulturinstitute. 2013 wurde Tamás Szalay dann Direktor des Ungarischen Kulturinstituts in Stuttgart und war 2015/16 auch Mitglied des Monitoring- und Beratergremiums (Monitoring and Advisory Panel) für Kulturhauptstädte Europas in Brüssel, bevor er im vergangenen Jahr für Magdeburg auf dessen Bewerbungsweg zur Kulturhauptstadt 2025 für die Leitung des hiesigen Organisationsbüros gewonnen werden konnte. Dass bei dieser Bewerbung Kunst mehr als nur eine Nebenrolle spielt, steht wohl außer Frage. Um so interessanter dürfte es sein, sich mit Tamás Szalay über Kunst zu unterhalten und nicht zuletzt über Kunst hier in Magdeburg. Wo, wenn nicht im Kunstmuseum, wäre dazu ein passenderer Ort? 

 

Im Rahmen der seit 2003 stattfindenden Reihe Kunst-Talk stellen Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben Magdeburgs ihre private Sicht auf ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung oder einer laufenden Ausstellung des Kunstmuseums vor und kommen so – auch mit dem Publikum – ganz allgemein ins Gespräch über Kunst, deren Entwicklung und deren Rezeption. 

 

 


 

 

    Eröffnung des KUBUS 2025 

am Mittwoch, 5. April, um 18.00 Uhr hinter dem Kunstmuseum

 

Kubus 2025 © Nordsonne Identity

 

Digital und modern präsentiert sich Magdeburg als Bewerberstadt um den Titel »Kulturhauptstadt Europas 2025« im KUBUS 2025. Als Anlaufpunkt im Sinne eines offenen,transparenten Prozesses dieser Bewerbung steht der Raum ab dem 06.04.2017 allen Magdeburgerinnen und Magdeburgern offen.

ERÖFFNUNG
AM MITTWOCH | 05.04.2017 | AB 18.00 UHR
Begrüßung Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg
Einführung Tamás Szalay, Leiter Organisationsbüro Kulturhauptstadt 2025
Moderation Dr. Annegret Laabs, Leiterin Kunstmuseum

KURZFILME
Tatia Pilieva, First Kiss, 2014
Brenda Lien, The Call of Cuteness, 2017 (Berlinale Berlin)

MUSIK
Robin Miersch, Tenorsaxophon
DJ Ma Né

LICHTINSTALLATION
M-Lichttechnik

PRÄSENTATION
ALPHAVILLE–MD. In dem mit dem Hauptpreis des Internationalen Video- und Filmfestes in Clermont-Ferrand gewürdigten Filmessay spürt Maix Mayer den zeitlichen Zäsuren in der gebauten Stadt Magdeburg nach und fragt: Kann man die urbane Gegenwart Magdeburgs und deren Transformationsprozesse im 20. Jahrhundert so filmen, dass sie wie das Modell der Stadt einer nahen Zukunft erscheint? (HD | 28:49 min)

 

 


    Telemann bewegt 

am 21.4.2017 Uhr auch im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Schulklassen begeben sich, angeleitet durch verschiedene theaterpädagogisch engagierte Künstler, in Magdeburg auf Spurensuche. Sie lassen sich von Orten, die in Verbindung mit Georg Philipp Telemann stehen, zu szenischen Aktionen inspirieren. Die Jugendlichen holen damit das Musiktheater in all seiner Bandbreite in den öffentlichen Raum. Das Ergebnis können Sie am 21. 4. 2017 ab 14.00 Uhr in drei geführten Stadtrundfahrten bewundern. Erleben Sie die Telemann-Stadt Magdeburg auf völlig neue Weise! Das Projekt »Telemann bewegt« wird gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Modellprojekts Theaterpädagogik.

 

Insgesamt etwa 100 Mitwirkende: Sekundarschule Wilhelm Weitling Magdeburg-Olvenstedt, Hegel-Gymnasium Magdeburg, Konservatorium Georg Philipp Telemann Magdeburg, Theaterjugendclub des Theaters Magdeburg

 

Künstler/Theaterpädagogen: Claudia Göbel, Christina Paul, Wendelin Bitzan, Matthias Brandt, Thomas Florio, Johannes Harneit, Alexander Semenchukov, Oliver Trautwein, Ingo Völker

 

Orte: Gruson-Gewächshäuser, Gesellschaftshaus, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Modehaus Papenbreer

 

Vorstellungen: Fr. 21. 4. 2017 um 14.00 Uhr / 16.00 Uhr / 18.00 Uhr

 

Dauer: 2 h (keine Pause)

 

Karten: 57 Plätze pro Fahrt, Kartenpreis 5 Euro / 3 Euro ermäßigt ab 1. 3. 2017 an der Theaterkasse des Opernhauses erhältlich

 

Startpunkt: Gruson-Gewächshäuser Schönebecker Straße 129b, 39104 Magdeburg

 

Endpunkt: Gesellschaftshaus Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg

 

Hinweis: Die Vorstellung beinhaltet eine Busfahrt. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage kann es ggf. zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Wir bitten dies zu berücksichtigen.

 

Das Projekt Telemann bewegt  wird gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Modellprojekts Theaterpädagogik.

 

               

 

 

 

      DIALOG mit Lesung von Ludwig Schumann und
      Künstlergespräch mit Fotograf Hans-Wulf Kunze

am Mittwoch, 1. März 2017, um 19.00 Uhr im Kunstmuseum Magdeburg

 

Das Dorf Vockerode hat in seiner Geschichte schon einige Umbrüche erlebt. Lange Zeit ein Ort der Fischer, wurde es im 20. Jahrhundert zu einem Industriedorf, durch den Bau eines Kraftwerkes und eine riesige Gewächshausanlage. Inzwischen sind auch sie Teil der Geschichte. Das jüngste Kapitel begann vor zwei Jahren, als zu den 1700 Einwohnern 750 Asylbewerber hinzukamen. Was von außen betrachtet nur riskant sein konnte, hat sich inzwischen zu einem positiven Beispiel entwickelt. Im Buch „Wanderungen – Vockerode und die Fremde(n)“ kommen 10 von Ludwig Schumann ausgewählte Gesprächspartner zu Wort. Die Texte reflektieren jedoch nicht nur die unmittelbare Gegenwart, sondern lenken den Blick auch auf die weit zurückreichenden geschichtlichen Dimensionen des Fremdseins und der Veränderungen, die aus der Begegnung unterschiedlicher Kulturen in dieser Region entstanden sind. Begleitend zur Lesung zeigt der Fotograf Hans-Wulf Kunze Fotografien der Serie „Gebiet“. Sie dokumentieren den Wandel des Areals der einst größten Gewächshausanlage der DDR nach deren Ende. 

 

Die musikalisch von Juliana Gombe begleitete Veranstaltung der Reihe DIALOG findet in Kooperation mit dem einewelthaus Magdeburg, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., statt. Dazu sind alle am 1.3., 19 Uhr, herzlich in das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen eingeladen.   

 

Hans-Wulf Kunze: aus der Serie das Gebiet

 

 

      Impressionen aus der Langen Nacht der Malerei

Wirklich malerisch war sie, die Lange Nacht der Malerei am 28.1.2017 im Kunstmuseum Magdeburg!

Das große Interesse hat uns sehr gefreut und wir danken allen Beteiligten und Helfern, insbesondere den Aktiven der Freunde und Förderer des Kunstmuseums, ohne die diese Nacht nicht möglich gewesen wäre!

 

Feedback zur Langen Nacht der Malerei gerne an kontakt@kunstmuseum-magdeburg.de

 

Live-Malrei mit Musik von Gamble & Hope mit Helge Leiberg, Almut Kühne, Lothar Fiedler, Heiner Reinhardt.

 

Maler Peter Herrmann im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Annegret Laabs.

 

Konzert von Les Soleils

 

Berlin Syndrome in der ehemaligen Klosterkirche. Foto: Clemens Hornemann

 

Galerie für eine Nacht mit Werken von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen U23 in der Medienlounge. Foto: Clemens Hornemann

 

 

 

 

 

   28. Januar 2017 von 19.00 bis 1.00 Uhr im Kunstmuseum 


Lichtmalerei von Kopffarben (Julia Schäfer, Johannes Schmidt, Brunhild Fischer), Foto: Saskia Noelle Kaiser

 

Am Sonnabend, 28. Januar 2017, heißt es von 19.00 bis 1.00 Uhr wieder raus aus dem Alltag, rein in die Nacht! Die Lange Nacht im Kunstmuseum 2017 steht ganz im Zeichen der Malerei, mit der Ausstellung Malergrüße aus Berlin von PETER HERRMANN im Mittelpunkt, der auch selbst zum Künstlergespräch anwesend sein wird (20.00 Uhr). Doch auch mit Licht und live wird gemalt werden und zwar von KOPFFARBEN (19.30 und 22.45 Uhr) sowie den Projektionskünstlern von GAMBLE & HOPE um Helge Leiberg (20.30 und 22.00 Uhr). Auch die Musikpalette ist mit der von Indie, Alternative und Post Rock beeinflussten Band BERLIN SYNDROME (21.00 Uhr), der frankophonen Musikmelange aus Folk, Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen der Magdeburger Band LES SOLEILS (21.00 und 23.30 Uhr) und dem Pop/Jazz-Duo PIONTEK/BUHRO (19.15 und 22:30 Uhr )breit gefächert.

Mit Lauten malen DIE SCHREIBKRÄFTE (21.00 und 22.00 Uhr) und dichten Peter Herrmanns Bildergeschichten weiter, Expertengespräche und Sonderführungen bieten unerwartete Einblicke in verschiedenste Kunstthemen. Auch werden erstmals neuangekaufte Fotografien von JOACHIM BROHM und LORE KRÜGER in der Nacht präsentiert. Das Studiokino Magdeburg bereichert die Nacht um ein "malerisches" Filmprogramm. Dazwischen stellen die Museumsmäuse ihre Lieblingsbilder vor und die AG Dialog der Generationen liest Künstlerbriefe (20.00 und 22.00 Uhr). In einer Galerie für ein Nacht besteht für unter 23-Jährige die nicht allnächtliche Möglichkeit, eigene zeichnerische oder gemalte Werke zu präsentieren (siehe Aufruf rechts). Kinder können im Kinderatelier mit dem Kunst-Museums-Ideen-Koffer auf Reisen gehen und Figuren gestalten. Auch große Nachtschwärmende dürfen in der Maloase mit Kunstpädagogin Michaela Georgius selbst aktiv und kreativ werden! Beim Ausstellungsquiz winkt als Hauptpreis ein Exemplar der Edition ALICIA PAZ The Garden of Follies mit signiertem und nummeriertem Katalog und einem Multiple des Cut-outs Madama Butterfly. Spiel & Spaß kommen ebenso wie Essen & Trinken nicht zu kurz!


Unterstützt wird die Lange Nacht von den Freunden und Förderern des Kunstmuseums ff., den Magdeburger Verkehrsbetrieben und dem Studiokino Magdeburg. 


Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 6,00 Euro im Kunstmuseum Magdeburg und dem Volksstimme-Servicecenter erhältlich. Abendkasse regulär 8,00 Euro, Studierende/Azubis/SchülerInnen zahlen 5,00 Euro, bis 14 Jahre Eintritt frei!

 

Detailliertes Programm mit zeitlichem Ablauf hier vorab zum Download (liegt in der Nacht vor Ort aus):

Programm Lange Nacht 2017

 

 

Berlin Sydrome, Foto: Matthias Sasse