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Vielen Dank für die Fotos zum Tag der Weltoffenheit!

 

Zoe Pahnke

 

  Sylvia Pudel

 

 Gabriele Herbst

 

 Andreas Herbst

 

 

       

(Rashid Johnson, SPACE, Foto: Hans-Wulf Kunze)

      Tag der Weltoffenheit

        Individuell und grenzenlos sein im Kunstmuseum | 17.1.2019, 10.00-17.00 Uhr

Individuell und dennoch grenzenlos sein, Rashid Johnsons „SPACE“ bietet euch diese Möglichkeit. Der 1977 in Chicago geborene afroamerikanische Künstler hatte 2008 im Kunstmuseum Magdeburg seine erste große Einzelausstellung in einem europäischen Museum. In jenem Jahr entstand auch das genannte Kunstwerk, ein Spiegel, auf den er das Wort „SPACE“ gesprüht hat. Jeder kann sich in diesen (Bild-)Raum begeben und wir möchten dazu einladen, sich vor diesem Spiegel zu fotografieren, Teil des Kunstwerkes zu sein, Gesicht zu zeigen für eine Gesellschaft jenseits rassistischer Grenzen. Schickt uns eure Fotos und/oder veröffentlicht sie auf euren Seiten. 


Wer sich daran beteiligt, hat an dem oben genannten Tag freien Eintritt in das Museum. Wir bitten jedoch um vorherige Meldung an der Kasse. 

 

Fotos an: presse@kunstmuseum-magdeburg.de  

 

 

 

 

     

     StoryWorks: Kunstwerke erzählen Geschichte(n)

      30.1. - 22.4.2019 | Ausstellungseröffnung: 30.1., 19.00 Uhr

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung!

Jedes Kunstwerk ist eine Neuerfindung. Daher sind die Geschichten, welche sich mit einem Kunstwerk verbinden, vielfältig und oft überraschend. Wie kam es zu seiner Idee, zu seiner Beschaffenheit und seiner Neuartigkeit? Diese Geschichten sammelt und erzählt die Ausstellung StoryWorks.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, dem 30. Januar, um 19.00 Uhr statt.

 

Musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung von dem Musiker-Duo Grey Wolf (alias Pit Kyas) und Alex Wurlitzer: Blues, Folk & more. Die zwei Musiker präsentieren ab ca. 20 Uhr eine Mischung aus Folk, Blues, Gospel und Country.

 

Grey Wolf (Voice, Guitars, Harps) und Alex Wurlitzer (Pedalsteel, Resonatorgitarre, Dobro, Banjo, E-Gitarre, Bass) prägen mit ihrem Gesang und ihrem virtuosen Gitarrenspiel einen Stil, der auch als "Americana" zu bezeichnen ist. Die raue, kraftvolle Stimme Grey Wolfs im Zusammenspiel mit einer von Leichtigkeit geprägten Intensität bei den Instrumenten versprechen einen mitreißenden Abend mit musikalischer Unterhaltung und der Sonderausstellung, in dem die Geschichte(n) hinter, zwischen und in den Kunstwerken im Mittelpunkt stehen.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

 

       

 

Mehr Informationen zu der Ausstellung StoryWorks: Kunstwerke erzählen Geschichte(n) hier.

 

 

 

 

   

     Krypta der ehemaligen Klosterkirche wiedereröffnet

Weiterer wichtiger Sanierungsschritt

Die Sanierung der Krypta der Liebfrauenkirche des ehem. Klosters Unser Lieben Frauen, in dem sich heute das Kunstmuseum der Stadt Magdeburg befindet, ist abgeschlossen. Damit ist nun eines der bedeutendsten romanischen Architekturzeugnisse des Hochmittelalters, die vor 1078 erbaute dreischiffige Krypta für die Öffentlichkeit zugänglich. Ermöglicht wurden die seit 2016 durchgeführten Sanierungsarbeiten aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur- und Medien (BKM). 

Neu für die Besucher ist auch die Möglichkeit, den Memorialraum mit der ursprünglichen Begräbnisstelle des hl. Norbert von Xanten in den Dimensionen des 17. Jahrhunderts zu erleben. Die Medienkunstinstallation NAM IN LOCO HOC von Martin Stefke und Friederike Drews lässt Leben und Wirken des einstigen Bischofs und Ordensgründers der Prämonstatenser an diesem Ort aus heutiger Perspektive lebendig werden.
Neu ist auch das Bodenkunstwerk des Malers und Grafikers Martin Assig, das eigens für den Ort der Vierung im Chor geschaffen wurde. Die Krypta ist seit dem 9. Oktober Teil des Besucherrundgangs des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen.

 

 

 

     Neu in den Sammlungen

     Günter Fruhtrunk - Horst Bartnig

Zu Beginn dieses Jahres konnte die Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg die Grafikmappe "Sechs Serigrafien, 1967" von Günter Fruhtrunk und das Gemälde "24 unterbrechungen - quadrate in weiß, rechtecke in 4 farben, unterbrechungen - quadrate in schwarz, rechtecke in 4 farben, 20 große quadrate in 4 farben" von Horst Bartnig erwerben, um sie dem Kunstmuseum Magdeburg als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen.

 

                   

Abb.: Günter Fruhtrunk: Aus der Mappe: Sechs Serigrafien 1967, Farbserigrafie, 62 x 62 cm, Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

Günter Fruhtrunk (*1923 in München, † 1982 in München) gilt als maßgeblicher Wegbereiter in der Kunst ab den 1960er Jahren in Westdeutschland. Sein Gestaltungsmittel ist die Farbe, die er von jeglicher "Fremdbestimmung", von allen kulturell überlieferten oder individuellen Bedeutungen befreien will. Fruhtrunk ist einer der wichtigsten Vertreter abstrakt-konstruktiver Malerei in Deutschland und auch international anerkannt. Von 1967-1982 hatte er eine Professur an der Kunstakademie München.

 

 

      

Abb.: Horst Bartnig: 24 unterbrechungen - quadrate in weiß, rechtecke in 4 farben, unterbrechungen - quadrate in schwarz, rechtecke in 4 farben, 20 große quadrate in 4 farben, Acryl auf Leinwand, 120 x 120 cm, Foto: H.-W. Kunze

 

Horst Bartnig (*1936 in Militsch/Schlesien, lebt in Berlin) hat von 1954-57 an der Fachschule für Angewandte Kunst in Magdeburg studiert, danach als Bühnenmaler in Weimar und Berlin gearbeitet. Seine eigene künstlerische Konzeption entwickelt Bartnig neben dem offiziellen Kontext der Kunst in der DDR vollkommen autonom. Nachdem er 1975 seine variablen Systeme entwickelt, entstehen 1979 erste Computergrafiken und daraus 1984 das Prinzip der "unterbrechungen". Bartnig ist damit ein früher Vorreiter der Digitalisierung in der Gegenwartskunst und erhielt mehrfach Ehrungen für sein Schaffen.