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Wir laden Sie herzlich zu zwei Veranstaltungen anlässlich des Festivals SinusTon. 
Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik ein


27.10., 19.00 Uhr
SinusTon: Silent Music – KonzertGespräch mit Robin Minard in der Ausstellung des Künstlers
Moderation Dr. Annegret Laabs und Oliver Schneller
In diesem ergänzenden Konzert wird der Komponist im Gespräch und mit einer Auswahl seiner
Werke für Lautsprecher näher vorgestellt. Anschließend führt die Leiterin des Kunstmuseums,
Dr. Annegret Laabs, durch die Ausstellung.

 


27.10., 21.00 Uhr
SinusTon: 
Konzert - „Persepolis“, eine Komposition des griechisch-französischen Komponisten Iannis Xenakis von 1971
An das GesprächsKonzert schließt sich im Kreuzgang die Aufführung der einstündigen Lautsprecherkomposition
„Persepolis“ des griechisch-französischen Komponisten Iannis Xenakis, das der Musique Concrète
zuzurechnen ist, an. Das legendäre Werk entstand 1971 für eine Aufführung beim Shiraz Arts Festival im Iran, wo
es direkten Bezug auf die Architektur antiker persischer Tempel nahm. In Anbetracht der heutigen Bedrohung
kulturellen Welterbes durch religiösen Fanatismus wird das Stück in der romanischen Architektur des Klosters
eine besonders eindringliche Wirkung entfalten.

 

 

 

Foto: Nilz Böhme


Theater-Matinee | 8. Oktober 2017 | 11.00 Uhr

 

„Kunst“ 
von Yasmina Reza | Deutsch von Eugen Helmlé


Die Matinee gewährt in zwei Szenen einen Einblick in das Stück und die Inszenierung.  Im Anschluss sind alle Gäste zum Gespräch mit den Akteuren eingeladen.


Sie gehört weltweit zu den absoluten Kultkomödien: „Kunst“ von Yasmina Reza. Nun kommt das 1994 uraufgeführte Stück in der Inszenierung von David Schliesing ans Theater Magdeburg und feiert am 13.10.2017, 19.30 Uhr, im Studio des Schauspielhauses Premiere.

 

Ein weißes Bild mit weißen Streifen? Für Zweihunderttausend? „Ein Scheiß!“, findet Marc und stellt damit die teure Errungenschaft seines Freundes Serge rigoros in Frage. Ein Streit bricht los und wird zum Prüfstein der langjährigen Männerfreundschaft. Yvan, der eigentlich schlichten soll, bricht weinerlich mit seinen unglücklichen Familiengeschichten herein und lässt mit seiner tumben Art die Situation in all ihrer Komik explodieren. Mit pointierten Dialogen entzündet Yasmina Reza in „Kunst“ ein faszinierendes Wortgewitter im Wohnzimmer.

 

Der Eintritt zur Matinee ist frei.

Regie: David Schliesing, Bühne/Kostüme: Christiane Hercher, Dramaturgie: Maiko Miske, mit  Daniel Klausner, Lukas Paul Mundas, Ralph Opferkuch

 

 

    

DIALOG - in der Ausstellung SEHT, da ist DER MENSCH
mit Julian Röde
r | 27. September 2017 | 19.00 Uhr

Zur Begegnung mit dem Künstler und seinen außergewöhnlichen Fotografien laden wir Sie herzlich ein!

International bekannt wurde der Berliner Fotograf Julian Röder mit seiner Serie The Summits (2001-2008) über Proteste
während verschiedener G-8-Gipfel: Er dokumentierte die Ausschreitungen in Genua 2001 und Heiligendamm 2007.
Früher hatte er selbst zu den Protestierenden gehört. Inzwischen ist die Distanz zu den Globalisierungskritikern größer geworden. Die Sensibilität für soziale und politische Prozesse ist jedoch geblieben.
Der 1981 in Erfurt geborene Künstler ist in seinen fotografischen Arbeiten weiterhin den verborgenen oder offensichtlichen Mechanismen von Wirtschaft, Markt, Politik und Konsum auf der Spur. In der Ausstellung SEHT, da ist DER MENSCH ist seine 5-teilige Serie Human Resources zu sehen. Die auf internationalen Konsummessen entstandenen Fotografien zeigen Szenen, in denen die Personen einer Staffage gleichen, ähnlich einer Filmkulisse. Diese Irritation erreicht Röder, indem er nachträglich jegliche Verweise auf kommerzielle Werbung und Firmenlogos aus den Bildern entfernte und seinen Fokus auf die genormte Körpersprache richtet.

Im DIALOG stellt Julian Röder weitere seiner Arbeit vor.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, den Katalog zur Ausstellung zu erwerben, der auch die 2016 in Leipzig gezeigte, gleichnamige Ausstellung umfasst.

 

 

DIALOG in der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“ – 
mit Ginan Seidl

13. September 2017, 19.00 Uhr


Ginan Seidl, SPIN, 2017, Foto Hans-Wulf Kunze

 

Wir laden Sie hiermit herzlich zum DIALOG mit der Künstlerin Ginan Seidl ein. 
Die Veranstaltung findet anlässlich der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“ statt.

 „Ich habe schon lange aufgehört nach Antworten zu suchen. Trotzdem finde ich sie überall. Sie sagen mir nichts. Rein gar nichts.“ heißt es im Film der Künstlerin.

Es ist ein Parcours der Bilder, Geräusche und gedanklichen Reflexionen, durch den Ginan Seidl in SPIN die Zuschauer führt. Alltag, Wissenschaft, Religion und Mythologie sind nur einige der Themenfelder, die aufgeschlagen werden.

Es geht jedoch nicht nur um Erklärungen, sondern vielmehr um die Suche nach dem Sinn des Seins und auch darum, nach dem Ursprung des Universums zu forschen. Die Suche danach und die Erklärungen darüber zeigen sowohl das Wagnis als auch die Begrenztheit im Verstehen dessen, worauf sich das Bestreben richtet. Die audiovisuellen Untersuchungen des Films zeigen darüber hinaus, dass es unterschiedliche Wahrnehmungsweisen gibt, so wie die Sinne Werkzeuge der Generierung von Wissen sind. Sie erscheinen als Katalysatoren zwischen Wissenschaft und Spiritualität. 

Immer wieder scheint der Film an den Ursprung zurückzukehren. Seinen Ausdruck findet das auch in den Rotationen, wie zum Beispiel im Tanz der Derwische oder der rasenden Kreisbewegung eines technischen Objekts. Ginan Seidl verbindet all dies in Form einer Collage. An deren Ende gibt es keine fertigen Antworten, sondern die Suche kann neu beginnen.  

Im Anschluss an den Film laden wir Sie zum Gespräch mit der Künstlerin ein. 

Der Film SPIN ist in der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“ noch bis zum 5.11.2017 zu sehen. Am 13.2. hatte er bei den Internationalen Film´festspielen in Berlin seine Weltpremiere. 

 

Ginan Seidl (*1984 in Berlin), lebt in Halle/Saale

 

 

 

OPEN SPACE EUROPE Magdeburg

15. September 2017, 19.30 bis 21.30 Uhr


Der offene Abend OPEN SPACE EUROPE bildet den Auftakt des Projektes „Wir sind Europa!“. Nach einer Begrüßung von Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch treffen Sie auf Wissenschaftler, Kulturschaffende, Europa-Experten und Journalisten aus verschiedenen europäischen Ländern und diskutieren Sie mit ihnen, wer und was Europa aus Ihrer Sicht ausmacht: Europa — sind Sie das? Ist Magdeburg Europa? Was können Sie und die anderen Bürgerinnen und Bürger tun, um ein Europa „von unten“ aufzubauen?

 

Ausführliche Informationen finden Sie hier: Stiftung Zukunft Berlin

OPEN SPACE EUROPE Magdeburg
15. September 2017, 19.30 bis 21.30 Uhr
Foyer Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Der "Jahrhundertgitarrist" Uwe Kropinski (Süddeutsche Zeitung) und Ludwig Schumann gastieren im Kunstmuseum

 


Ludwig Schumann (links), Uwe Kropinski (rechts, Foto: Tilo Schöknecht)

 

Zur Eröffnung der Lesereihe des Verbandes deutscher Schriftsteller und des Kulturwerkes deutscher Schriftsteller Sachsen-Anhalt


am Dienstag, dem 5. September, um 19.00 Uhr

 

Himmelsleiter 
Die kammermusikalische Fassung

Musik: Uwe Kropinski

Text: Ludwig Schumann

 

Die Eröffnung der Lesereihe des Verbandes deutscher Schriftsteller und des Kulturwerkes deutscher Schriftsteller Sachsen-Anhalt „Brücken schlagen –  vom Mittelalter zur Gegenwart“, beginnt mit dem Lesekonzert von Ludwig Schumann und Uwe Kropinski im Kunstmuseum Magdeburg anlässlich der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“

 

Eintritt (Abendkasse) –  6,00 Euro

 

Er zählt zu den Virtuosen seines Metiers, der Gitarrist Uwe Kropinski. Die taz bezeichnete ihn als den Hendrix der akustischen Gitarre. Zum Buch von Ludwig Schumann hat er eine Musik erfunden, die in ihrer Schroffheit, manchmal auch in geradezu berührender Weise, die Geschichte aufnimmt und vorwärtstreibt, oftmals halsbrecherisch, was die kaum glaubhafte Fingerfertigkeit des Gitarristen betrifft.
Im Buch erzählt ein Großvater, sonst ein schweigsamer Mann, seinem Enkel sein Leben. Geboren im Kaiserreich, als für ihn die Welt noch eine Ordnung hatte, zerbricht in der Folge des Ersten Weltkriegs diese Ordnung. Es folgen die Weimarer Republik, das Dritte Reich, der Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit, das Leben in der DDR. Die Geschichte eines Jahrhunderts, erzählt in einem Leben, von einem Menschen, der sich weder als Opfer noch als Täter sieht, sondern sein Leben in und nach diesen Brüchen zu gestalten versuchte. Der Großvater erzählt, weil der Enkel ihm einst die Grabrede halten soll, um ihm auf diese Weise die Himmelsleiter zu bauen.

 

Ludwig Schumann, geboren 1951 in Erfurt, schreibt Erzählungen, Gedichte, Liedtexte, Sachbücher. Ausbildung zum Koch, Studium der Theologie / 1987 Hauptpreis des Lenné-Literaturwettbewerbs „Der Mensch in seiner Landschaft“ / 1989-1990 Teilnahme am Sonderkurs des Literaturinstituts „Johannes R. Becher“ in Leipzig / 2009 3. Preis des Deutschen Gartenbuchpreises / 3. Preis des Jugendbuchpreises des Landes Sachsen-Anhalt. Er lebt in Zeppernick, Stadt Möckern. www.togda.de/schumann/


Uwe Kropinski, geboren 1952 in Ost-Berlin, ist Komponist, Perkussionist, und einer der der bedeutendsten Gitarristen Deutschlands. 1970-1974 Studium der klassischen Gitarre und Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin / 1977-1986 Mitglied in verschiedenen Jazzformationen mit führenden Jazzmusikern Ostdeutschlands wie Conny Bauer / anschließend Solokonzerte, Quartette, Duos Tanzprojekte, Workshops / 1986 Umzug nach Nürnberg, 1987 Köln / 1993 Afrikatournee mit Michael Heupel / seit 1998 lebt und arbeitet er wieder in Berlin. www.kropinski.de

Aufstellung der Skulptur von Alicia Paz

 

Am Montag, 21. August 2017, wurde die Skulptur Island of Dolls (Insel der Puppen) von Alicia Paz (MEX/US/FR, *1967 in Mexiko-Stadt, lebt in London) an ihrem Bestimmungsort imSkulpturenpark des Kunstmuseums Magdeburg aufgestellt. Am Sonntag, 27. August, um 17.00 Uhr wird diese zusammen mit der Skulptur For Other People, and Other Work (Für andere Leute und andere Kunstwerke) im Rahmen einer Eröffnungsfeier offiziell der Öffentlichkeit übergeben.

 

 

 

Fotos: Archiv Kunstmuseum

 

 Sonntag, 27. August 2017, um 17.00 Uhr

     Eröffnungsfeier für die neuen Werke von Alicia Paz und 
     Nathan Coley im Skulpturenpark des Kunstmuseums

in Anwesenheit der Künstler, es sprechen 

Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt und Minister für Kultur

Prof. Dr. Matthias Puhle, Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg

Dr. Annegret Laabs, Leiterin Kunstmuseum

Uwe Gellner, Sammlungskurator

Programm: STEPS Dance Center Magdeburg

 

Pressetermin: Donnerstag, 24. August 2017, 11.00 Uhr

 

Nathan Coleys Beton-Skulptur For Other People, and Other Work im Skulpturenpark des Kunstmuseums Magdeburg. Foto: Hans-Wulf Kunze

 

Die Skulpturen der mexikanisch-amerikanisch-französischen Künstlerin Alicia Paz und des Schotten Nathan Coley sind die ersten beiden im Rahmen eines Ideenwettbewerbes entstandenen und Anfang 2016 in einer Ausstellung als Entwürfe präsentierten Projekte, die nun umgesetzt werden konnten. Die Neuerungen wollen den Skulpturenpark des Kunstmuseums Magdeburg in die Gegenwart holen, ohne ihm seine Geschichte zu nehmen.

 

Nathan Coleys ortsspezifische Skulptur For Other People, and Other Work (Für andere Leute, und andere Werke) besteht aus einem Betonpodest, das eingefügt zwischen Bäumen und Mauerresten über dem Rasen zu schweben scheint. Mit seinem revolutionären Konzept der Bühnenskulptur bezieht sich Coley (UK, *1967 in Glasgow) explizit auf den öffentlichen Raum. Zwei Rechtecke, ineinandergefügt zu einer Fläche, definieren eine geometrische Konstruktion, die den Charakter des Parks als Ganzes widerspiegelt, als Ort der Kunstrezeption und Aufenthaltsort für Passanten wie auch Raum für weitere Skulpturen. Kunst wird benutzbar, der gewohnte Abstand zur Kunst schwindet hier konzep-tionell und ganz real.

 

Emaille-Gesichter und -Blätter von Alicia Paz für ihre Stahl-Beton-Skulptur Island of Dolls. Foto: Hans-Wulf Kunze

 

Mit ihrer ersten großen Außenskulptur Island of Dolls (Insel der Puppen) trägt Alicia Paz (MEX/US/FR, *1967 in Mexiko-Stadt) den Baum als ein zentrales Motiv ihrer Malerei zurück in den Garten und in die Landschaft, jedoch nicht als natürliches Element, sondern als Zeichen seiner selbst. Wie zwei ineinander verschränkte Leinwände fügen sich Flächen zusammen, deren zweidimensionale Frauengesichter sich aufeinander beziehen, sich jedoch nicht in den Raum hinein lösen. Die Früchte des Baumes sind bestehende, von Paz in Emaille neu interpretierte Bilder von Frauen aus allen Zeiten und Medien. Sie lassen Archetypen, keine konkreten Individuen erkennen und sind so offen für Assoziationen und Narrative.

 

 

 

 

Mittwoch, 16. August 2017, um 19.00 Uhr

      Literatur aus dem Knast im Museum

Buchpremiere Der heilige Stolperer der TalentLos!Schreibwerkstatt der JVA Burg
am Mittwoch, 16. August 2017, um 19.00 Uhr im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

unter der Schirmherrschaft von Herrn Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt und Minister für Kultur anlässlich der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“
Einlass ab 18.30 Uhr

 

Autoren in Haft sind aus den Nachrichten eher aus Ländern wie China bekannt, dafür ist es hierzulande – zumindest in Burg – möglich, erst im Gefängnis überhaupt zum Schriftsteller und Dichter zu werden. Seit bereits fünf Jahren besteht die TalentLos!Schreibwerkstatt der JVA Burg, die anlässlich der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“ am Mittwoch, 16. August, um 19.00 Uhr, im Kunstmuseum Magdeburg ihr nunmehr drittes Buch unter dem Titel „Der heilige Stolperer“ präsentiert. Begleitet wird die Lesung vom Kammerchor der Biederitzer Kantorei.

 

Initiiert wurde die Schreibwerkstatt von der evangelischen Seelsorgerin der JVA Burg, Frau Pastorin Jana Büttner, die die künstlerische Leitung Schriftsteller Ludwig Schumann (ehrenamtlich) übertrug. Drei Bücher und zwei Poesiehefte sind bereits entstanden, die jeweils begleitet von namhaften Musikern der Öffentlichkeit in der JVA Burg präsentiert wurden. Für die Vorstellung von Der heilige Stolperer, einer Sammlung von Gedichten und Erzählungen mit einem Nachwort von Konstantin Wecker, im Kunstmuseum konnten nun KMD Michael Scholl und der Kammerchor der Biederitzer Kantorei gewonnen werden. Die öffentlichen Lesungen und die Arbeit mit den Musikern ermöglichen den Häftlingen wichtige Begegnungen und Gespräche außerhalb des Gefängnisses. Geplant ist weiterhin die Entstehung des Poesiehefts Nr. 3 mit Gedichten zu ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“.

 

Die Schirmherrschaft für das gesamte Projekt hat Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt und Minister für Kultur, übernommen. Dank der Förderung durch den Evangelischen Kirchenkreis Elbe-Fläming, die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dessau-Loburg und die KulturVeste Loburger Land (in Gründung) konnte das Buch realisiert werden. Durch Verkauf und Sponsoring erwirtschaftetes Geld wird auf einem für die Schreibwerkstatt eingerichteten Konto beim Evangelischen Kirchenkreis Elbe-Fläming gesammelt und dient der Finanzierung der Buchprojekte. 

 

Zur Lesung mit Musik laden wir Sie und ihre Freunde recht herzlich ins Foyer des Kunstmuseums ein. 

 


 

 

 

    Verschiedeneinander - interaktiver Abend mit refugium e.V.
    20. Juni 2017, 17.00 bis 20.00 Uhr

 

Installation von Nathan Coley, Foto: Hans-Wulf Kunze

 

refugium e.V. kann in diesem Jahr auf ein 20-jähriges Engagement im Bereich der Vormundschaftsführung für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) in Sachsen-Anhalt zurückblicken und wird dies im Jubiläumsjahr mit einer Veranstaltungsserie würdigen. Die Auftaktveranstaltung findet am 20. Juni 2017, dem Weltflüchtlingstag, um 17:00 Uhr, mit Musik, Tanz, Performances, interaktiven Stationen sowie einer Ausstellung von Schülerarbeiten und kleinem Imbiss im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen statt. 

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „SEHT, da ist DER MENSCH“ und unter dem Titel „Verschiedeneinander“ will der Verein Begegnung schaffen und Denkanstöße für die aktuelle Meinungsbildung zur Flüchtlings- undIntegrationspolitik in Sachsen-Anhalt geben. Eingeladen sind deutsche und unbegleitete geflüchtete Jugendliche, staatliche, politische und gesellschaftliche Akteure im Bereich der Flüchtlingsjugendarbeit und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Es sprechen Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Staatssekretärin Susi Möbbeck und Monika Schwenke, refugium e.V. sowie Museumsleiterin Dr. Annegret Laabs.

Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 16.30 Uhr. 

Eine gemeinsame Veranstaltung von refugium e.V., Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., Roncalli-Haus Magdeburg und Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen. 


 

                                                                 

    Nannucci-Kunstwerk an der Hubbrücke zerstört

Foto: Hans-Wulf Kunze

 

Wie der Presse zu entnehmen war (Link zum Artikel der Volksstimme), wurden Ende April große Teile der Lichtinstallation von Maurizio Nannucci an der Hubbrücke in Magdeburg durch Vandalismus zerstört. Die Ersatzteilbeschaffung und Reparatur sind aufwending und kostenintensiv, weshalb Spenden willkommen sind:

 

Spenden bitte auf das Konto der

 

Freunde und Förderer des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg ff.
IBAN: DE70810932740001033450
BIC: GENODEF1MD1 (Volksbank)


Bitte unbedingt Spendenzweck "Kunstwerk Hubbrücke" angeben und für eine Zuwendungsbestätigung vollständige Adresse nicht vergessen!


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

      XXII. Kunst-Talk der Freunde und Förderer des Kunstmuseums 
      mit Tamás Szalay

am Mittwoch, 19. April, um 19.00 Uhr

 

Unmittelbar nach dem Osterfest, am Mittwoch, den 19. April, findet um 19.00 Uhr der zweiundzwanzigste Kunst-Talk im Magdeburger Kunstmuseum statt. Zu Gast ist diesmal Tamás Szalay, Leiter des Organisationsbüros Kulturhauptstadt 2025. Wie zuvor schon Cornelia Crombholz, hat er sich gleich zwei Kunstwerke in der Dauerausstellung zum Ausgangspunkt des Gesprächs ausgesucht, eines von Jannis Kounellis und das im letzten Jahr durch die Freunde und Förderer für das Kunstmuseum erworbene Werk von Xanti Schawinsky.

 

Tamás Szalay, Foto: privat

 

Tamás Szalay, der aus dem ungarischen Pécs stammt, hat an der dortigen Universität ebenso wie an der Heidelberger Uni Literaturwissenschaft studiert. Nachdem er mehrere Jahre als Redakteur und Kulturmanager gearbeitet hatte, kümmerte er sich ab 2004 erfolgreich um die Kulturhauptstadtbewerbung seiner Heimatstadt Pécs, ab 2006 in leitender Position, von 2008 an als kultureller Direktor. Nachdem dann Pécs 2010 zeitgleich mit der Ruhrmetropole Essen und Istanbul Kulturhauptstadt Europas war, blieb er hier noch bis 2012 im Management der städtischen Kulturinstitute. 2013 wurde Tamás Szalay dann Direktor des Ungarischen Kulturinstituts in Stuttgart und war 2015/16 auch Mitglied des Monitoring- und Beratergremiums (Monitoring and Advisory Panel) für Kulturhauptstädte Europas in Brüssel, bevor er im vergangenen Jahr für Magdeburg auf dessen Bewerbungsweg zur Kulturhauptstadt 2025 für die Leitung des hiesigen Organisationsbüros gewonnen werden konnte. Dass bei dieser Bewerbung Kunst mehr als nur eine Nebenrolle spielt, steht wohl außer Frage. Um so interessanter dürfte es sein, sich mit Tamás Szalay über Kunst zu unterhalten und nicht zuletzt über Kunst hier in Magdeburg. Wo, wenn nicht im Kunstmuseum, wäre dazu ein passenderer Ort? 

 

Im Rahmen der seit 2003 stattfindenden Reihe Kunst-Talk stellen Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben Magdeburgs ihre private Sicht auf ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung oder einer laufenden Ausstellung des Kunstmuseums vor und kommen so – auch mit dem Publikum – ganz allgemein ins Gespräch über Kunst, deren Entwicklung und deren Rezeption. 

 

                         

 

    Eröffnung des KUBUS 2025 

am Mittwoch, 5. April, um 18.00 Uhr hinter dem Kunstmuseum

 

Kubus 2025 © Nordsonne Identity

 

Digital und modern präsentiert sich Magdeburg als Bewerberstadt um den Titel »Kulturhauptstadt Europas 2025« im KUBUS 2025. Als Anlaufpunkt im Sinne eines offenen,transparenten Prozesses dieser Bewerbung steht der Raum ab dem 06.04.2017 allen Magdeburgerinnen und Magdeburgern offen.

ERÖFFNUNG
AM MITTWOCH | 05.04.2017 | AB 18.00 UHR
Begrüßung Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg
Einführung Tamás Szalay, Leiter Organisationsbüro Kulturhauptstadt 2025
Moderation Dr. Annegret Laabs, Leiterin Kunstmuseum

KURZFILME
Tatia Pilieva, First Kiss, 2014
Brenda Lien, The Call of Cuteness, 2017 (Berlinale Berlin)

MUSIK
Robin Miersch, Tenorsaxophon
DJ Ma Né

LICHTINSTALLATION
M-Lichttechnik

PRÄSENTATION
ALPHAVILLE–MD. In dem mit dem Hauptpreis des Internationalen Video- und Filmfestes in Clermont-Ferrand gewürdigten Filmessay spürt Maix Mayer den zeitlichen Zäsuren in der gebauten Stadt Magdeburg nach und fragt: Kann man die urbane Gegenwart Magdeburgs und deren Transformationsprozesse im 20. Jahrhundert so filmen, dass sie wie das Modell der Stadt einer nahen Zukunft erscheint? (HD | 28:49 min)

 

 

    Telemann bewegt 

am 21.4.2017 Uhr auch im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Schulklassen begeben sich, angeleitet durch verschiedene theaterpädagogisch engagierte Künstler, in Magdeburg auf Spurensuche. Sie lassen sich von Orten, die in Verbindung mit Georg Philipp Telemann stehen, zu szenischen Aktionen inspirieren. Die Jugendlichen holen damit das Musiktheater in all seiner Bandbreite in den öffentlichen Raum. Das Ergebnis können Sie am 21. 4. 2017 ab 14.00 Uhr in drei geführten Stadtrundfahrten bewundern. Erleben Sie die Telemann-Stadt Magdeburg auf völlig neue Weise! Das Projekt »Telemann bewegt« wird gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Modellprojekts Theaterpädagogik.

 

Insgesamt etwa 100 Mitwirkende: Sekundarschule Wilhelm Weitling Magdeburg-Olvenstedt, Hegel-Gymnasium Magdeburg, Konservatorium Georg Philipp Telemann Magdeburg, Theaterjugendclub des Theaters Magdeburg

 

Künstler/Theaterpädagogen: Claudia Göbel, Christina Paul, Wendelin Bitzan, Matthias Brandt, Thomas Florio, Johannes Harneit, Alexander Semenchukov, Oliver Trautwein, Ingo Völker

 

Orte: Gruson-Gewächshäuser, Gesellschaftshaus, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Modehaus Papenbreer

 

Vorstellungen: Fr. 21. 4. 2017 um 14.00 Uhr / 16.00 Uhr / 18.00 Uhr

 

Dauer: 2 h (keine Pause)

 

Karten: 57 Plätze pro Fahrt, Kartenpreis 5 Euro / 3 Euro ermäßigt ab 1. 3. 2017 an der Theaterkasse des Opernhauses erhältlich

 

Startpunkt: Gruson-Gewächshäuser Schönebecker Straße 129b, 39104 Magdeburg

 

Endpunkt: Gesellschaftshaus Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg

 

Hinweis: Die Vorstellung beinhaltet eine Busfahrt. Aufgrund der aktuellen Verkehrslage kann es ggf. zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Wir bitten dies zu berücksichtigen.

 

Das Projekt Telemann bewegt  wird gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Modellprojekts Theaterpädagogik.

 

               

      DIALOG mit Lesung von Ludwig Schumann und 
      Künstlergespräch mit Fotograf Hans-Wulf Kunze

am Mittwoch, 1. März 2017, um 19.00 Uhr im Kunstmuseum Magdeburg

 

Hans-Wulf Kunze: aus der Serie das Gebiet

 

Das Dorf Vockerode hat in seiner Geschichte schon einige Umbrüche erlebt. Lange Zeit ein Ort der Fischer, wurde es im 20. Jahrhundert zu einem Industriedorf, durch den Bau eines Kraftwerkes und eine riesige Gewächshausanlage. Inzwischen sind auch sie Teil der Geschichte. Das jüngste Kapitel begann vor zwei Jahren, als zu den 1700 Einwohnern 750 Asylbewerber hinzukamen. Was von außen betrachtet nur riskant sein konnte, hat sich inzwischen zu einem positiven Beispiel entwickelt. Im Buch „Wanderungen – Vockerode und die Fremde(n)“ kommen 10 von Ludwig Schumann ausgewählte Gesprächspartner zu Wort. Die Texte reflektieren jedoch nicht nur die unmittelbare Gegenwart, sondern lenken den Blick auch auf die weit zurückreichenden geschichtlichen Dimensionen des Fremdseins und der Veränderungen, die aus der Begegnung unterschiedlicher Kulturen in dieser Region entstanden sind. Begleitend zur Lesung zeigt der Fotograf Hans-Wulf Kunze Fotografien der Serie „Gebiet“. Sie dokumentieren den Wandel des Areals der einst größten Gewächshausanlage der DDR nach deren Ende. 

 

Die musikalisch von Juliana Gombe begleitete Veranstaltung der Reihe DIALOG findet in Kooperation mit dem einewelthaus Magdeburg, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., statt. Dazu sind alle am 1.3., 19 Uhr, herzlich in das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen eingeladen.   

 

 

 

 

Ludwig Schumann: Wanderungen - Vockerode und die Fremde(n) Gespräche aus den Jahren 2015/2016 mit:

Habtit Anday, Unteroffizier Beczwarzosky, Hildegard Domnowski, Dr. Ernst Paul Dörfler, Renate Luckmann, Michael Marquardt, Tannies Noudem, Uwe Quilitzsch, Dr. Adrian Christian La Salvia, Prof. Dr. Mathias Tullner

Aufgezeichnet und bearbeitet von: Ludwig Schumann

Farbfotografie: Hans-Wulf Kunze

Broschur  48 Seiten, Format 21 x 21 cm, vierfarbig, ISBN 978-3-938247-24-2, 16,80 Euro

1. Auflage November 2016, Verlag ost-nordost

 

 

 

      Impressionen aus der Langen Nacht der Malerei

Wirklich malerisch war sie, die Lange Nacht der Malerei am 28.1.2017 im Kunstmuseum Magdeburg!

Das große Interesse hat uns sehr gefreut und wir danken allen Beteiligten und Helfern, insbesondere den Aktiven der Freunde und Förderer des Kunstmuseums, ohne die diese Nacht nicht möglich gewesen wäre!

 

Feedback zur Langen Nacht der Malerei gerne an kontakt@kunstmuseum-magdeburg.de

 

Live-Malrei mit Musik von Gamble & Hope mit Helge Leiberg, Almut Kühne, Lothar Fiedler, Heiner Reinhardt.

 

Maler Peter Herrmann im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Annegret Laabs.

 

Konzert von Les Soleils

 

Berlin Syndrome in der ehemaligen Klosterkirche. Foto: Clemens Hornemann

 

Galerie für eine Nacht mit Werken von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen U23 in der Medienlounge. Foto: Clemens Hornemann

 

Illuminierter Kreuzgang mit Laserinstallation von Markus Seifert.

 

 

   28. Januar 2017 von 19.00 bis 1.00 Uhr im Kunstmuseum 


Lichtmalerei von Kopffarben (Julia Schäfer, Johannes Schmidt, Brunhild Fischer), Foto: Saskia Noelle Kaiser

 

Am Sonnabend, 28. Januar 2017, heißt es von 19.00 bis 1.00 Uhr wieder raus aus dem Alltag, rein in die Nacht! Die Lange Nacht im Kunstmuseum 2017 steht ganz im Zeichen der Malerei, mit der Ausstellung Malergrüße aus Berlinvon PETER HERRMANN im Mittelpunkt, der auch selbst zum Künstlergespräch anwesend sein wird (20.00 Uhr). Doch auch mit Licht und live wird gemalt werden und zwar von KOPFFARBEN (19.30 und 22.45 Uhr) sowie den Projektionskünstlern von GAMBLE & HOPE um Helge Leiberg (20.30 und 22.00 Uhr). Auch die Musikpalette ist mit der von Indie, Alternative und Post Rock beeinflussten Band BERLIN SYNDROME (21.00 Uhr), der frankophonen Musikmelange aus Folk, Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen der Magdeburger Band LES SOLEILS (21.00 und 23.30 Uhr) und dem Pop/Jazz-Duo PIONTEK/BUHRO (19.15 und 22:30 Uhr )breit gefächert.

Mit Lauten malen DIE SCHREIBKRÄFTE (21.00 und 22.00 Uhr) und dichten Peter Herrmanns Bildergeschichten weiter, Expertengespräche und Sonderführungen bieten unerwartete Einblicke in verschiedenste Kunstthemen. Auch werden erstmals neuangekaufte Fotografien von JOACHIM BROHM und LORE KRÜGER in der Nacht präsentiert. Das Studiokino Magdeburg bereichert die Nacht um ein "malerisches" Filmprogramm. Dazwischen stellen die Museumsmäuse ihre Lieblingsbilder vor und die AG Dialog der Generationen liest Künstlerbriefe (20.00 und 22.00 Uhr). In einer Galerie für ein Nacht besteht für unter 23-Jährige die nicht allnächtliche Möglichkeit, eigene zeichnerische oder gemalte Werke zu präsentieren (siehe Aufruf rechts). Kinder können im Kinderatelier mit dem Kunst-Museums-Ideen-Koffer auf Reisen gehen und Figuren gestalten. Auch große Nachtschwärmende dürfen in der Maloase mit Kunstpädagogin Michaela Georgius selbst aktiv und kreativ werden! Beim Ausstellungsquiz winkt als Hauptpreis ein Exemplar der Edition ALICIA PAZ The Garden of Follies mit signiertem und nummeriertem Katalog und einem Multiple des Cut-outs Madama Butterfly. Spiel & Spaß kommen ebenso wie Essen & Trinken nicht zu kurz!


Unterstützt wird die Lange Nacht von den Freunden und Förderern des Kunstmuseums ff., den Magdeburger Verkehrsbetrieben und dem Studiokino Magdeburg. 


Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 6,00 Euro im Kunstmuseum Magdeburg und dem Volksstimme-Servicecenter erhältlich. Abendkasse regulär 8,00 Euro, Studierende/Azubis/SchülerInnen zahlen 5,00 Euro, bis 14 Jahre Eintritt frei!

 

Berlin Sydrome, Foto: Matthias Sasse

 

Les Soleils, Foto: Sebastian Vandrey

 

 

Helge Leiberg

 

   freundlich gefördert von:

 

 

 

   Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG

 

 

   Freunde und Förderer des Kunstmuseums 
   Klosters Unser Lieben Frauen Magdeburg e.V.


 

   Aufruf zur Galerie für eine Nacht

 

Am Sonnabend, 28. Januar 2017, heißt es von 19.00 bis 1.00 Uhr, wieder: Raus aus dem Alltag, rein in die Nacht! Die Lange Nacht im Kunstmuseum 2017 steht ganz im Zeichen der Malerei, mit der Ausstellung PETER HERRMANN Malergrüße aus Berlin und seinen farbintensiven, großformatigen Gemälden im Mittelpunkt.

 

Gerne möchten wir auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die selbst malen und zeichnen, die Gelegenheit bieten, in einer Galerie U23 in dieser Nacht ihre Werke im Museum präsentieren zu können. Alle, die sich mit einem eigenen Werk (gemalt oder gezeichnet, auf Papier oder Leinwand) beteiligen, erhalten außerdem freien Eintritt zur Langen Nacht der Malerei. Teilnehmen kann jede/r im Alter von unter 23 Jahren.

 

Die Bilder – eines pro Person – sind bis Mittwoch, 25.1.2017 abzugeben und können am Ende der Langen Nacht oder in der Woche nach der Veranstaltung wieder mitgenommen werden. Ausgeschlossen sind Werke mit rassistischen bzw. in jedweder Form diskriminierenden Inhalten. Das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen behält sich die Auswahl vor und übernimmt keine Haftung für die in der „Galerie für eine Nacht“ ausgestellten Werke.


Wir freuen uns auf reges Interesse und tolle Bilder!

 

 

 

 

 

 

          

 Peter Herrmann: Kleines Miststück, 2015, Öl auf Leinwand

      Kunstgottesdienst andernorts am 3. Dezember 2016, 17.00 Uhr
      Was uns im Herzen bewegt: Weihnachten und Windeltrockner

Zum 28. Mal lädt das Theologenehepaar Gabriele und Andreas Herbst zu einem Kunstgottesdienst ANDERNORTS: Bibel trifft Kunst ein.
Am Samstag, dem 3. Dezember um 17.00 Uhr werden sich die beiden im Magdeburger Kunstmuseum (Kloster Unser Lieben Frauen ) mit einem Satz aus der Weihnachtsgeschichte Lukas 2 („Maria behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen „) und einem Gemälde des Berliner Künstlers Peter Hermann beschäftigen. Dieser Maler würdigt in seinen Bildern oft die alltäglichen Dinge, wie zum Beispiel einen Windeltrockner, den Hermann in vielen Variationen in der aktuellen Ausstellung präsentiert. Die Windeln des jüdischen Krippenkindes werden in der biblischen Geburtsgeschichte extra erwähnt. Und so kann man sich fragen, was Maria zu Weihnachten bewegte, was uns heute bewegt - wenn wir zusammen das „Fest des Friedens“, das „Fest des menschgewordenen Gottes“ feiern. Wie wirken sich Worte, die wir uns zu Weihnachten (oder auch sonst) sagen oder nicht sagen, auf unser Herz aus? 

Darüber werden sich die beiden Theologen mit dem Herzchirurgen Dr. Henning Busk und dem Sammlungskurator Uwe Gellner unterhalten. Das Gespräch wird umrahmt von festlicher Musik der Musiker Shirley Radig(Gesang) und Christoffer Wolff (Trompete), Eberhard Saftien (Klarinette) und Michael Scholl (Klavier). 
Der Eintritt ist frei. Spenden am Ausgang sind erwünscht. Es besteht die Möglichkeit, nach der Veranstaltung an einer Führung durch die Ausstellung von Peter Herrmann teilzunehmen. 
Andernorts wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis und der Stadtsparkasse Magdeburg.

 

 

 

 

DIALOG mit dem Künstler Leon Kahane in der Ausstellung ars viva 2017

am 9. November 2016 | 19.00 Uhr

 

Oft wird im Großen Saal des Kunstmuseums diskutiert, seit dort die Arbeiten von Leon Kahane zu sehen sind: über Geschichte und Erinnerungskultur, über gesellschaftlichen Wandel und über den Kunstbegriff selbst. Die Arbeiten Kahanes geben dafür ausreichend Anlass. Vergilbtes Papier erzählt eine bewegte Lebensgeschichte; an die Wand geklebte Katalogseiten und eine Ringerplastik erinnern an eine vergangene Kunst. Zudem schauen wir beim Video Europa nach 1945 dem Künstler als stille Beobachter über die Schulter, wie er durch die gleichnamige Ausstellung im Deutschen Historischen Museum geht.


Leon Kahane, Europa nach 1945, Video, 2015, Still

 

Den vielen Gesprächen fehlt aber eine wichtige Zutat: Leon Kahane selbst. Selten gehört ein Künstler so sehr zu seinem Werk wie der Berliner, Jahrgang 1985, weil er die dazugehörigen Stoffe liefert. Und, das ist besonders an der Magdeburger Ausstellung, weil die Arbeiten auch die Familiengeschichte des Künstlers widerspiegeln.
Die Ausstellung ars viva 2017 zeigt bis zum 29.1.2017 Werke der ars viva-Preisträger Jan-Paul Evers, Leon Kahane und Jumana Manna.

Öffentliche Führungen in der Ausstellung, mit Constantin Becker, finden am 13.11. und 4.12. statt. Beginn ist 15.00 Uhr. Dabei ist am 13.11. der Eintritt für Studierende frei. 

 

 

 

 

      Magdeburger Kulturnacht am 24. Sept. 2016

 

Am 24. September 2016 startet die 3. Magdeburger Kulturnacht um 18.00 Uhr passend zum diesjährigen Motto Freischwimmen mit einer Eröffnung im Carl-Miller-Bad. Anschließend können fünf verschiedene Inseln mit vielfältigem Programm "angeschwommen" werden: Insel Neustadt, Insel City Nord, Insel Sudenburg, Insel Buckau und die Insel Alstadt, zu der auch das Kunstmuseum zählt.


Hier sind von 18.00 bis 24.00 Uhr alle Ausstellungen geöffnet: XANTI SCHAWINSKY Vom Bauhaus in die Welt, WIELAND KRAUSEs Videoinstallation windows_01/_02/_03 aus dem Projekt TRANSIT_TOKYO 2008/10, sowie die Sammlungspräsentationen Zeitgenössische Kunst und Historische Skulptur.

 

Zudem lockt ein vielfältiges Filmprogramm:

ab 19.00 Uhr Faust Sonnengesang (2012), ein Filmgedicht von Stadtschreiber Werner Fritsch

preisgekrönte Filme der 62. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

 

Still aus: Werner Fritsch, Faust Sonnengesang, Filmgedicht, 2012

 

Zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr besteht außerdem die Möglichkeit, an verschiedenen Führungen teilzunehmen. Das Museumscafé tART bleibt bis 23.00 Uhr geöffnet.

 

Ab 0.00 Uhr lädt das AMO noch zur Abschlussveranstaltung für diese besondere Nacht.

 

Karten in Form von Eintrittsbändchen sind im Vorverkauf zum Preis von 10 Euro auch im Kunstmuseum erhältlich.

 

Mehr Infos unter www.kulturnacht-magdeburg.de

 

Einfach freischwimmen und eintauchen in eine ganze Nacht voller Kultur!

 

 

 

 

     ars viva 2017

In diesem Jahr geht der ars viva-Preis für Bildende Kunst des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft an Jan Paul Evers (*1982), Leon Kahane (*1985) und Jumana Manna (*1987). Der Preis ist mit zwei Ausstellungen im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg und dem Kölnischen Kunstverein sowie einer Künstlerresidenz auf Fogo Island (Kanada) verbunden. Die Künstler erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro, darüber hinaus erscheint eine Künstleredition und ein zweisprachiger Katalog im Verlag Sternberg Press.

 

Der ars viva-Preis wird jährlich an junge, in Deutschland lebende Künstler vergeben, deren Arbeiten sich durch hohe künstlerische Qualität mit richtungsweisenden Positionen auszeichnen. In diesem Jahr wählte die Jury aus 51 vorgeschlagenen Künstlern zehn Finalisten aus, die ihre Arbeiten in ihren Ateliers und den KW Institute for Contemporary Art in Berlin präsentierten. 

 

Jan Paul Evers arbeitet mit analogen Produktions- und Bearbeitungsprozessen der Fotografie. Aus bestehendem und selbst fotografiertem Material entstehen mithilfe verschiedener Entwicklungstechniken neue Arbeiten. Zentrale Bezugspunkte in Leon Kahanes Videoarbeiten, Fotografien und Installationen sind Themen wie Migration und Identität und die Auseinandersetzung mit Mehr- und Minderheiten in einer globalisierten Gesellschaft. Die Videoarbeiten und Skulpturen von Jumana Manna thematisieren sozialpolitische Fragestellungen, Machstrukturen sowie die Konstruktion von Identität.

 

Der Jury unter dem Vorsitz von Ulrich Sauerwein gehörten neben Mitgliedern des Gremiums Bildende Kunst des Kulturkreises sowie Mathilda Legemah und Franziska Rieger (Kulturkreis der deutschen Wirtschaft) in diesem Jahr die Kuratoren Dr. Annegret Laabs (Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg), Moritz Wesseler (Kölnischer Kunstverein) und Zita Cobb (Shorefast Foundation) an. Als Fachberater war Nicolaus Schafhausen (Kunsthalle Wien) Mitglied der Jury.

 

Die Ausstellung der Preisträger im Kunstmuseum Magdeburg wird am 8. Oktober 2016 eröffnet und bis 29. Januar 2017 gezeigt.

 

Quelle/ausführlichere Informationen zu den ausgezeichneten Künstlern: www.kulturkreis.eu 

 

 

 

    Benefizkonzert für die Fenster von Max Uhlig

am Freitag, 29.07.2016, um 19.00 Uhr in der Johanniskirche

 

 

Wenn 105 Musiker ihre Instrumente in Schwingung versetzen, ist Gänsehaut garantiert.

Genießen Sie einen Sommerabend in der festlichen Atmosphäre der Johanniskirche bei Klängen von Violinen,  Celli, Flöten und Oboen. Erleben Sie junge Musiker aus Suffolk, einer Grafschaft nordöstlich von London, bei ihrer Leidenschaft – der Klassischen Musik. 

 

Die Einnahmen kommen dem Kunstprojekt „Max Uhlig – Fenster für die Johanniskirche in Magdeburg“ zugute.

Das Programm führt Sie von der Kubanischen Ouvertüre von George Gershwin über Edvard Griegs Morgenstimmung  zum Mambo aus der Westside Story von Leonard Bernstein.

 

Das Suffolk Youth Orchestra ist ein britisches Symphonieorchester mit mehr als 90 Musikerinnen und Musikern im Alter von 13 bis 21 Jahren. Gegründet 1987, zählt es mittlerweile zu den besten seiner Art in Großbritannien und spielte auch bereits vor der Queen. Jedes Jahr im Sommer tourt das Orchester durch die Konzerthallen Europas.

Am 29. Juli 2016 kommt das Suffolk Youth Orchestra unter der Leitung von Philip Shaw zu einem exklusiven Benefizkonzert zugunsten der von Max Uhlig gestalteten Fenster der Johanniskirche nach Magdeburg.

 

Eintrittspreise:

Normalpreis: 15 € (VVK, zzgl. Gebühren)    17 € (AK)

Ermäßigung:  10 € (VVK, zzgl. Gebühren)    12 € (AK)

(Schwerbeschädigte, Schüler, Studierende, Inhaber MD-Pass bzw. anderer Nachweise)

TICKETVORVERKAUF (Magdeburg Ticket)

 

Quelle: Kuratorium zum Wiederaufbau der Johanniskirche Magdeburg

 

 

 

     Salon der Großen Pläne 
     TOTALTHEATER: Auf der Bühne ist alles möglich? 
     Die Bühne als Schaulabor der Moderne

am 23. Juli 2016, ab 14.00 Uhr in der Ausstellung XANTI SCHAWINSKY 

 

 

14.00 – 15.00 Uhr

Kuratorenführung in der Ausstellung XANTI SCHAWINSKY Vom Bauhaus in die Welt mit Dr. Annegret Laabs Leiterin Kunstmuseum Magdeburg

 

15.00 – 17.00 Uhr

Salongespräch über die Bühne als Ort und Medium eines darstellenden Entwerfens von den Experimenten der 1920er und 30er Jahre bis heute

 

Gäste:

Dr. Gabriele Knapstein Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungsleiterin Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin

Torsten Blume Kurator des Projekts Große Pläne und wissenschaftlicher Mitarbeiter Stiftung Bauhaus Dessau

raumlaborberlin Ausstellungsdesigner, Berlin

Matthias Schiffner (Moderation) Dramaturg, Leipzig

 

 

Eintritt: 5 €, ermäßigt 2 € (regulärer Ausstellungseintritt)

Anmeldung: kunstvermittlung@kunstmuseum-magdeburg.de

 

Im Rahmen von „Große Pläne! Die Angewandte Moderne in Sachsen-Anhalt 1919–1933“ der Stiftung Bauhaus Dessau im Verbund mit Ausstellungen in Dessau, Halle, Magdeburg, Merseburg, Leuna, Elbingerode und Quedlinburg.

grosse-plaene.de

 

 

 

 Ferien im Kunstmuseum

18. bis 29. Juli 2016

 

Los geht es am Montag und Dienstag, 18. und 19. Juli, jeweils von 9 bis 13 Uhr mit einem Fotoworkshop zur Ausstellung XANTI SCHAWINSKY Vom Bauhaus in die Welt mit der Hallenser Künstlerin Yvonne Most.  

Ein Selfie ist schnell gemacht. Im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen fängt damit die Aufgabe jedoch erst an. Mit eigenen Ideen, viel Kreativität und verschiedenen Materialien soll das Selbstporträt zu einer Selbst-Collage werden. Inspirationen dafür bietet die Ausstellung von Xanti Schawinsky, dessen Fotografien ein „neues Sehen“ zum Ziel hatten.

Eingeladen sind Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenfrei, gefördert wird der Workshop von Lotto Sachsen-Anhalt. Anmeldung unter: 0391.5650 217

 

 

Vom 20. bis 22. Juli, jeweils um 10 Uhr, heißt das Motto für Kinder ab 6 Jahren "So ein Theater!":
Xanti Schawinsky war als Künstler unglaublich vielseitig. Zu seinen wichtigsten Arbeitsgebieten gehörte das Theater. Wir wollen deshalb Mini-Theater bauen und uns dazu Figuren, Requisiten, Szenerien und Geschichten überlegen sowie gestalten. Vielleicht können dabei auch Motive aus der Ausstellung eine wichtige Rolle spielen. 

 

Ganz verschiedene Themen füllen die zweite Woche des Ferienangebots im Kunstmuseum:

 

Montag, 25.7., 10.00 Uhr: Zu Gast im Sonnenatelier

Mit der Staffelei unterwegs rund um das Museum.


Dienstag, 26.7., 10 Uhr: Ein Fall für die Museumsdetektive

Diesmal gilt es nicht, Verbrecher zu finden, sondern Kunstwerke, die sich ‚versteckt‘ haben.  

 

Mittwoch, 27.7., 10 Uhr: Blumenalarm

Die Blumen im Hof des Museums bekommen heute ungewöhnliche Nachbarinnen. 

Donnerstag, 28.7., 10 Uhr: Familie Kunterbunt und die Farben
Was die farbverrückte Familie bei ihrem Picknick erlebt, gibt es in einer kurzen Geschichte zu erfahren. Dazu lassen sich Bilder gestalten oder ausmalen. 

Freitag, 29.7., 10 Uhr: Skulpturenpark-Rallye

Die Kunstwerke im Skulpturenpark sind sehr unterschiedlich. Bei der Tour durch den Park lernt man einige von ihnen genauer kennen und kann am Schluss ein Kunst-Scout werden.

 

Treffpunkt ist jeweils zur angegebenen Zeit an der Museumskasse.

Die Angebote sind kostenfrei und werden unterstützt von der AG Dialog der Generationen.

 

Wir wünschen schöne Ferien im Kunstmuseum Magdeburg!

 

Infos auch unter kunstvermittlung

grosse-plaene.de

 

 

 

 

 

Dienstag, 24. Mai 2016, um 19.00 Uhr

Lesung mit Musik in der Ausstellung "SEHT, da ist DER MENSCH" in der Leipziger Baumwollspinnerei, Halle 12:

      Himmelsleiter: 
      Eine Erzählung von Ludwig Schumann, Schriftsteller, 
      mit Musik 
von Uwe Kropinski, Jazz-Gitarrist

Ludwig Schumann (links), Uwe Kropinski (rechts, Foto: Tilo Schöknecht)


Am Dienstag, 24.05.2016, um 19.00 Uhr, liest Autor Ludwig Schumann in der Ausstellung des Kunstmuseums Magdeburg "SEHT, da ist DER MENSCH" in der Leipziger Baumwollspinnerei (Halle 12) seine Erzählung „Himmelsleiter“: 
Der Großvater erzählt dem Enkel sein Leben im vorigen Jahrhundert, das von zwei Kriegen, zwei Diktaturen bestimmt ist. Wie bleibt man da Mensch und wie lebt man damit, wenn man kein Opfer und kein Täter ist? Der sonst schweigsame Großvater erzählt dem Enkel sein Leben, weil er will, dass dieser ihm die "Himmelsleiter" baue, nämlich die Grabrede halte, als Bilanz seines Lebens: Was hat er eigentlich gemacht, zwischen Geburt und Tod? 
Musikalisch begleitet wird die Lesung von Uwe Kropinski, einem der profiliertesten Jazz-Gitarristen in Deutschland, über den die taz schreibt: „Kropinski ist kein Gitarrist, der Mann ist einer Gitarre!“

Der Eintritt zu Veranstaltung ist frei!

Ludwig Schumann, geboren 1951 in Erfurt, schreibt Erzählungen, Gedichte, Liedtexte, Sachbücher. Ausbildung zum Koch, Studium der Theologie / 1987 Hauptpreis des Lenné-Literaturwettbewerbs „Der Mensch in seiner Landschaft“ / 1989-90 Teilnahme am Sonderkurs des Literaturinstituts „Johannes R. Becher“ in Leipzig / 2009 3. Preis des Deutschen Gartenbuchpreises / 3. Preis des Jugendbuchpreises des Landes Sachsen-Anhalt. Er lebt in Zeppernick, Stadt Möckern.
www.togda.de/schumann/

Uwe Kropinski, geboren 1952 in Ost-Berlin, ist Komponist, Perkussionist, Improvisations- und Jazz-Gitarrist. 1970-1974 Studium der klassischen Gitarre und Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin / 1977-1986 Mitglied in verschiedenen Jazzformationen mit führenden Jazzmusikern Ostdeutschlands wie Conny Bauer / anschließend Solokonzerte, Quartette, Duos Tanzprojekte, Workshops / 1986 Umzug nach Nürnberg, 1987 Köln / 1993 Afrikatournee mit Michael Heupel / seit 1998 lebt und arbeitet er wieder in Berlin.
www.kropinski.de

 

 

 

 

 

 

Natürlich beteiligt sich auch das Kunstmuseum Magdeburg mit einem bunten Programm am Internationalen Museumstag 2016 und lädt herzlich ein zu einem Besuch am Sonntag, 22. Mai. Bei allem gilt: Eintritt frei! 

11.00 Uhr 
Führung Architektur und Geschichte des ehemaligen Kloster mit Judith Mader 
13.00 Uhr bis 17.00 Uhr 
Offenes Kinderatelier mit Harriet Meinecke: sehen, lernen, selber machen  ab 6 Jahren
Ein Rollbild gestalten, mit Fotografien einmal völlig anders umgehen, als Museumsdetektiv unterwegs sein ...
14.00 Uhr 
Vortrag von Dr. Annegret Laabs: Das Flötzer Retabel - Malerei um 1400 

Der Vortrag von Dr. Annegret Laabs, der Leiterin des Kunstmuseums, geht auf die Besonderheiten des Werkes ein, das sich seit wenigen Wochen in der Ausstellung des Kunstmuseums befindet.
15.00 Uhr 
Führung JOACHIM BROHM State of M. mit Constantin Becker 
16.00 Uhr 
Führung 40 JAHRE | 40 KÜNSTLER | 40 WERKE

www.museumstag.de

 

 

 

        SEHT, da ist DER MENSCH 
        Ausstellung des Kunstmuseums in Leipzig 
        mit großer Publikumsresonanz eröffnet

 

In der Leipziger Baumwollspinnerei wurde am 29. April die Ausstellung "SEHT, da ist DER MENSCH" eröffnet. Sie wurde durch das Kunstmuseum organisiert und kuratiert.
Die Ausstellung ist bis zum 12. Juni 2016 zu sehen, geöffnet Di - So 11.00 - 18.00 Uhr. Weitere Informationen, auch zum Begleitprogramm, finden Sie hier: http://www.kunstmuseum-magdeburg.de/de/ausstellungen/leipzig.html 

Anlass der Ausstellung sind der 100. Deutsche Katholikentag in Leipzig 2016 und das Reformationsjubiläum 2017.

An der Eröffnung nahmen nicht nur mehrere Künstler und Künstlerinnen teil, sondern auch zahlreiche Gäste aus Leipzig und Magdeburg. An den beiden folgenden Tagen, während des "Spinnerei-Rundgangs", strömten hunderte Besucher in die Halle 12. Die Fotografien vermitteln Impressionen davon.

 

Fotos: Falko Walter und Kunstmuseum Magdeburg


     Gewinner des Fotowettbewerbes

     Meine märchenhafte Nacht

 

Wir freuen uns, nun die schönsten Besucherfotos der Langen Nacht 2016 präsentieren zu können!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und gratulieren den Gewinnern zur Veröffentlichung, Michael Heinke auf dem 1. Platz außerdem zum Gewinn des Buchpaketes bestehend aus den Ausstellungskatalogen MICHAEL SCHMIDT IrgendwoParis des PhotographesLAURA BIELAU Color Lab Club und der Begleitpublikation zur Ausstellung LUCAS FOGLIA Frontcountry, sowie Wenzel Oschington auf dem 2. Platz und Elisabeth Pilz auf dem 3. Platz zum Gewinn von je zwei Freikarten für die Fotografieausstellung Joachim Brohm STATE OF M. (22.3. bis 12.6.2016).

 

1. Platz: "Anfang", Foto von Michael Heinke 

 

2. Platz: Foto von Wenzel Oschington

 

 

3. Platz: Foto von Elisabeth Pilz

 

 

 

 

 

      Einladung
      zum DIALOG mit Katalogpräsentation und Empfang 

    ALICIA PAZ The Garden of Follies

      am Mittwoch, 17. Februar 2016, um 19 Uhr
      im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Cover Katalog Alicia Paz. The Garden of Follies, Fraser Muggeridge Studio London, 2016

 

 

Am 17. Februar, um 19 Uhr, laden das Kunstmuseum Magdeburg und seine Freunde und Förderer ff. zum

Künstlergespräch mit Malerin und Kosmopolitin Alicia Paz. Gleichzeitig wird der Katalog The Garden of Follies zur gleichnamigen aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Besucher haben die einmalige Chance, mit der Künstlerin persönlich ins Gespräch zu kommen und sich ihr Katalogexemplar signieren zu lassen. Der Empfang wird mit freundlicher Unterstützung des Institut français Sachsen-Anhalt ausgerichtet.

 

„Aus meiner Zeit in Frankreich und in Deutschland stammt meine Faszination für die Epoche des Rokoko, aus Kalifornien habe ich den Humor und die Unbekümmertheit des Pop bewahrt, aus Mexiko habe ich Freude an Farben und barocker Ornamentierung beibehalten und seitdem ich in Großbritannien lebe, habe ich eine Vorliebe für dunklere, leicht gotische Atmosphären entwickelt, sowie eine Rückwendung zur Natur als Inspirationsquelle.“

Zitat aus: Alicia Paz im Gespräch mit Uwe Gellner, in: The Garden of Follies, 2016, S.14. 

 

                 


       


 

 

    4. Lange Nacht im Kunstmuseum 
    am Sonnabend, 23. Jan. 2016, 19 bis 1 Uhr

 

Abtauchen aus dem Alltag und Eintauchen in die Lange Nacht mit


...den Ausstellungen ALICIA PAZ The Garden of Follies, DIETER LAHME Konzentrate und Rundumbilder40 Jahre |  40 Künstler | 40 Werke und Künstlergesprächen mit Dieter Lahme, Mario Lobedan, Kurt Buchwald

...Informationen zu den in der Ausstellung VON HIER AUS NOCH VIEL WEITER gezeigten Entwürfen für den Skulpturenpark

...Musik von Franz Danksagmüller an der Orgel, der Band AnSpielung, Carolina Eyck am Theremin, auch im Duett mit Aktham Abou Fakher (Oud) The Land and the Sea von Jan Kubon mit Gitarre (Hannes Friedel) und Gesang, Issa Fayad (Oud), Zardasht Badr (Bouzouki), Cello- und Geigenklängen von Clemens Hornemann und Laura Hoenen

...der Soundinstallation Fluchtpunkt - Perspektiven von Ansgar Frerich im Kreuzgang

...der Medieninstallation Nordpol - 24x die Welt von Te

...mexikanischen Märchen für Groß und Klein gelesen vom Dialog der Generationen

...Papiertheater paperback mit Der gern-groß-werden-wünschende König und sein närrischer Berater (ab 9 J.)

...Lyrischer Lesung von Dr. Wahid Nader

...SlamPoetry von und mit Die KiloGraphen aka Karsten Steinmetz und Herbert Beesten

...Informationen zur Kryptasanierung von Architektin Regine Hartkopf

...Improvisationstheater Tapetenwechsel

...kreativem Programm im Kinderatelier

...Naturkundemuseum Magdeburg mit "Eulen - Jäger der Nacht" und Eulen-Falten aus Origami-Papier und "Evolution & harter Stoff - Schädel, Knochen, Zähne" mit Quiz

...Ausstellungsquiz mit attraktiven Preisen

...Filmen und vielem Mehr! Für das leibliche Wohl sorgt Café tART.

 

Zum nächtlichen Tauchgang laden das Kunstmuseum und seine Freunde und Förderer ff. recht herzlich ein! Dabei Kamera nicht vergessen – auch in diesem Jahr wird es wieder einen Fotowettbewerb geben, nähere Infos weiter unten.  Detailliertere Vorstellung der einzelnen Programmpunkte ebenfalls auf Facebook.

 

Karten zum Preis von 5 Euro im Vorverkauf erhältlich im Kunstmuseum und dem Volksstimme-Servicecenter, 6 Euro am Abend, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei, Familienkarte 10 Euro.

 

Siehe auch:

Kakophonie im Kreuzgang (Volksstimme, 29.12.2016)

 

 

Carolina Eyck am Theremin. Foto: Uta Eyck


Improvisationstheater Tapetenwechsel. Foto: Tapetenwechsel

 

 

Fotowettbewerb

 

Schicken Sie uns unter dem Betreff „Meine märchenhafte Nacht“ bitte bis Sonntag, 7. Februar 2016 Euren zauberhaftesten Moment der Langen Nacht 2016 an judith.mader@kunstmuseum-magdeburg.de

 

Eine Jury des Kunstmuseums wird unter allen eingesandten Aufnahmen drei auswählen und auf der Homepage des Kunstmuseums unter Ihrem Namen veröffentlichen. Mit der Teilnahme stimmen Sie der unentgeltlichen digitalen Weiterverwendung Ihres Fotos durch das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg zu. Mit der Einreichung des Fotos bestätigen Sie, dass die Bildrechte ausschließlich bei Ihnen liegen.


1. Preis: ein Buchpaket mit folgenden Katalogen zu Fotografieausstellungen des Kunstmuseums:

MICHAEL SCHMIDT Irgendwo | Paris des Photographes | LAURA BIELAU Color Lab Club


2. und 3. Preis:

je 2 Freikarten für die Fotografieausstellung Joachim Brohm STATE OF M. 


Sonderpreis für Kinder: fröhlich bunte Aufkleber des Künstlers Frieder Heinze

 

Bitte nur ein Foto pro Person. Die maximale Größe sollte 1800 x 1200 Pixel betragen. Mehrfachgewinne sind ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

 

 

Eine Veranstaltung gemeinsam mit den ff. Freunden und Förderern des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg e. V.

 

 

 

     Film von Kulturmd über das Kunstmuseum Magdeburg

 

Im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt hat Kulturmd anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Sachsen-Anhalt einen sehenswerten Film über das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen und seine Geschichte gedreht: 
https://youtu.be/zog_2hDK3PA

 

Siehe auch www.kulturmd.de

 

 

Einladung

zum DIALOG mit Fotograf HANS-WULF KUNZE am Mittwoch, 11. November 2015, um 19.00 Uhr in der Ausstellung LUCAS FOGLIA Frontcountry

 

Von Walker Evans bis Jeff Wall – Ausgewählte

fotografische Positionen des 20. Jahrhunderts

 

 

Zwar ist heute das Smartphone für ein Foto schnell gezückt und Fotografie-Ausstellungen erfreuen sich auch im Kunstmuseum Magdeburg großer Beliebtheit, doch anders als die Geschichte der Malerei ist die Geschichte der Fotografie immer noch eher „unterbelichtet“.

 

Um eine Einordnung zeitgenössischer Fotografie zu erleichtern, spricht Hans-Wulf Kunze am Mittwoch, 11. November 2015, um 19.00 Uhr, über ausgewählte Fotografen des 20. Jahrhunderts. Hans-Wulf Kunze (geb. 1955, Fotograf in Magdeburg) fragt aus der Innensicht des künstlerischen Fotografen nach der Mitgift, die die fotografische Entwicklung des vorigen Jahrhunderts in die Diskussion über das Medium heute mit einbringt.

 

Anhand von Beispielen von Walker Evans über Henri Cartier-Bresson bis hin zu Michael Schmidt und Tobias Zielony, die auch in den museumseigenen Sammlungen und der aktuellen Jubiläumsausstellung 40 JAHRE | 40 KÜNSTLER | 40 WERKE vertreten sind, richtet sich der Blick auf die Entstehung und Bedeutung wichtiger Fotografien.

 

Sie sind herzlich eingeladen zum Vortrag und anschließenden Gespräch mit Hans-Wulf Kunze.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

 


     SinusTon: Klangsprachen

     6. Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik

       am 31. Oktober und 1. November 2015 im Kunstmuseum

 

Die Maulwerker, Foto: David Winnerstam

 

Die Stimme als wohl ältestes Musikinstrument steht in diesem Jahr im Mittelpunkt des SinusTon-Festivals vom 29.10. bis 1. November 2015. Verschiedene Veranstaltungen finden auch im Kunstmuseum Magdeburg statt. Tickets sind jeweils an allen CTS-Vorverkaufsstellen sowie unter der Tickethotline 0391 533 480 erhältlich. Siehe für weitere Informationen auch sinuston.org 

 

Sonnabend, 31. Oktober 2015, 19.00 Uhr

Das Atmende Klarsein 

Musik von Luigi Nono, Paul Lansky und Guillaume Dufay

Ort: Konzerthalle Georg Philipp Telemann (ehemalige Klosterkirche St. Marien)

 

Kooperationsveranstaltung von: Magdeburger Musikverein e.V., Gesellschaftshaus Magdeburg, Musikalisches Kompetenzzentrum Sachsen-Anhalt

 

Das Spätwerk des italienischen Komponisten Luigi Nono ist von einer kontemplativen Grundhaltung geprägt. Ein Werk, das diese Beziehungen in besonderer Weise erfahrbar macht, ist Das atmende Klarsein für Chor, Bassflöte und Live-Elektronik. Im Festivalprogramm erklingt dieses Schlüsselwerk der Chorliteratur der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Interpretation durch das renommierte Spezialensemble für experimentelle Vokalmusik AUDITIVVOKAL unter der Leitung von Olaf Katzer. Besonderen Reiz erfährt die Aufführung durch die Gegenüberstellung mit einer Messkomposition des Renaissancekomponisten Guillaume Dufay. Ergänzt wird das Konzert durch Lautsprecherstücke von Paul Lansky, die ihr musikalisches Material aus der Rezitation eines Gedichts des Shakespeare-Zeitgenossen Thomas Campion beziehen.


AUDITIVVOKAL DRESDEN

Beatrix Wagner | Bassflöte

Henrik von Coler | Klangregie

Olaf Katzer | Dirigent


Tickets: 12,00 EUR | erm. 10,00 EUR 



Ute Wassermann, Foto: Uli Decker     

 

Sonnabend, 31. Oktober 2015, 21.30 Uhr

Voicextensions

Musik von Cathy van Eck, Matthias Kaul, Michael Maierhof, Simon Steen-Andersen, Ute Wassermann und Michael Vorfeld

Ort: Oberes Foyer 

 

Kooperationsveranstaltung von: Magdeburger Musikverein e.V.,Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Im Programm voiceXtensions verwandelt sich die Vokalkünstlerin Ute Wassermann mit Resonanz- und Lautsprecherobjekten, Musikinstrumenten, Mundlautsprecher und Whammypedal in verschiedene Stimmfiguren, die live von Michael Vorfeld mit Scheinwerfern, Glühbirnen, Neonröhren, Taschenlampen, Projektoren und anderen Lichtquellen illuminiert und lichtinszeniert werden. Zwischen den einzelnen Stimmperformances führt Michael Vorfeld kurze, stille, atmosphärisch dichte Lichtaktionen aus.

 

Ute Wassermann | Stimme

Michael Vorfeld | Klang- und Lichtregie


Tickets: 10,00 EUR | erm. 8,00 EUR

 

 Michael Vorfeld, Foto: Ute Wassermann

 

 

Sonntag, 1. November 2015, 17.00 Uhr

Speakers

Musik von Georg Klein, Sabine Ercklentz, Alex Nowitz, Steffi Weismann, Katarina Rasinski und Christian Kesten 

Ort: Oberes Foyer

 

Kooperationsveranstaltung von: Magdeburger Musikverein e.V.,Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Die Stimmen der Sänger des renommierten Vokalensembles Die Maulwerker werden durch Verstärkung und Live-Elektronik erweitert. Die Lautsprecher spiegeln die Vokalisten, indem Zuspiele oder Live-Prozesse oder beides mit den stimmlichen Vorgängen interagieren. Die Lautsprecher werden zu eigenständigen, den Live-Spielern ebenbürtigen, Performern. Sie markieren je nach Stück unterschiedliche akustische Räume, in denen die Vokalisten sich bewegen und zu denen sie sich verhalten.

 

Die Maulwerker

 

Henrik von Coler | Klangregie

 

Tickets: 10,00 EUR | erm. 8,00 EUR

    2. Magdeburger Kulturnacht

     am Samstag, 26. September 2015, von 19 Uhr bis 24 Uhr

 

Preisgekrönte Filme der Kurzfilmtage Oberhausen 2015 und die aktuellen Ausstellungen stehen im Mittelpunkt der Kulturnacht im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen. Führungen finden jeweils um 19.30 Uhr (mit Ilka Rambausek), 20.30 Uhr (mit Dr. Uwe Förster) und um 21.30 Uhr (mit Dr. Annegret Laabs) statt.

 

Zu den gezeigten Filmen gehört ein Film über das Nichts von Eva Könnemann. Das offenbare Geheimnis entstand in einem kleinen Ort am Niederrhein, wo die Künstlerin den Alltag beobachtete. So wurde aus dem „Nichts“ ein amüsanter Blick auf das, was das Leben in der beschaulichen Provinz ausmacht.

 

Ein ebenso heiter wie ironischer Film ist „The Sound of my Soul“ von Wojciech Bakowski aus Polen. Mit bemerkenswerter Präzision und Witz sowie einer großen Bandbreite von Bildern, Motiven, Texten und Musik schöpft Bakowski seine ungewöhnliche Poesie und seinen hintergründigen Humor aus der Banalität. Es ist eine Arbeit, in der Intelligenz und Flexibilität mehr gelten als Hi-Tech-Ausrüstung und Stil.

 

Bruno Varela (Mexiko) gelingt mit Tiempo Aire eine innovative Kombination persönlicher, sozialer und politischer Geschichte. Im Angesicht alltäglicher Gewalt und globaler Zyklen der Brutalität visualisiert er gleichzeitig Geschichten von Familienleben und Durchhaltevermögen. Vor einem Hintergrund von Szenen des Widerstands zeigt der Film durch das Festhalten am Leben und gemeinsamen Aktivitäten, dass das Leben an sich widerstandsfähig und nicht leicht aufzuhalten ist.

 

The last Mango before the Monsoon Payal Kapadia von benötigt nicht viele Einstellungen, um von einem Kreislauf zu erzählen, der das Wesen des Einzelnen übersteigt. Der Monsun kommt, Träume und Wirklichkeit verwischen, das Geräusch beim Essen einer reifen Mango, der Wind in den Bäumen. Kapadias Bilder sind präzise und symbolhaft, lassen Raum für Sehnsucht, Trauer, und auch ein Augenzwinkern. Sie sind zeitlos und universal, geruhsam und tief.

 

Gebannt bleiben Menschen stehen, andere sitzen auf dem Boden und verfolgen erwartungsvoll das uns Verborgene. Was sehen sie? Worauf warten sie? Was hat sie zusammengeführt? Zhou Tao zeigt in Blue and Red die Stadt als Bühne, auf der sich die medialen Oberflächen eines Hyperkapitalismus ebenso effektvoll inszenieren wie der Widerstand gegen das herrschende System. 

 

Auch das Museumscafé tART bleibt für alle Nachtschwärmer geöffnet und lädt mit Blick auf im Kreuzgang gezeigte Filme zum Verweilen ein.

 

www.kulturnacht-magdeburg.de

 

     Konzert The Sound of Unity 

     – 25 Jahre Deutsche Einheit

am Sonnabend, 12. September 2015, um 18.00 Uhr mit Sven Stucke (Violine), Johann Blanchard (Piano)

Eintritt frei!

 

 

Das Konzertprojekt The Sound of Unity – 25 Jahre Deutsche Einheit hat den Anspruch, die Geschichte und Bedeutung der deutschen Teilung und Wiedervereinigung künstlerisch darzustellen. Exklusive Bilder und Filmsequenzen der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt werden mit einem eigens darauf abgestimmten Konzert verbunden. Es entsteht eine einmalige Symbiose aus Ausstellung und Musik - „Exhibit in Concert“.

 

The Sound of Unity spiegelt die politischen und sozialen Veränderungen wider, die zur Öffnung der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer führten. Der Höhepunkt ist die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands in einem geeinten Europa.

 

Außerdem werden seltene Filmsequenzen zur Berlin-Blockade 1948/49 präsentiert. Sie geben einen Einblick in die von den USA und den anderen Westalliierten durchgeführte Luftbrücke und zeigen die engen historischen Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten.

 

Der gefeierte junge Geigenvirtuose Sven Stucke, ein gebürtiger Magdeburger, sowie der mehrfach ausgezeichnete Pianist Johann Blanchard präsentieren ein erlebnisreiches Konzert. Ihr klassisches Musikprogramm umfasst Werke von Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch, Francis Poulenc, Lea Auerbach, John Williams u.a.

 

Mit Unterstützung des deutschen Generalkonsulates New York feierte The Sound of Unity am 11. April 2015 seine hochgelobte Premiere in New York.

 

Das Konzert in Magdeburg findet am 12. September 2015 – dem 25. Jahrestag der Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrages – im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen statt. Der Vertrag zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien bestätigte die Souveränität  Deutschlands und ebnete damit den Weg zur deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

 

Das Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen und der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Der Eintritt ist frei! Es wird um eine Spende zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit mit Schülern und Jugendlichen der Gedenkstätten Deutsche Teilung Marienborn, Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg und  ROTER OCHSE Halle (Saale) gebeten.

Förderverein des Kunstmuseums im Porträt 

In der Reihe "Engagiert für Magdeburg" vom Verein Stadtmarketing Pro M erschien am 23. Juli 2015 in der Volksstimme ein Porträt der Freunde und Förderer des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg e.V. Engagierter kann man wirklich nicht sein und dafür bedanken wir uns recht herzlich, denn ohne den Freundeskreis wäre vieles nicht realisierbar!

 

 

 

      Ferien im Kunstmuseum

20. bis 24. Juli und 27. bis 31. Juli 2015, jeweils 10.00 Uhr

 

Ferienangebot für Großeltern und Enkel

In den Ferien können Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit ihren Großeltern einen erlebnisreichen Vormittag im Kunstmuseum verbringen. Nach einem Besuch der aktuellen Sonderausstellung werden mit Phantasie und Kreativität eigene Ideen im Kinderatelier umgesetzt. Die Veranstaltungsreihe „Für Großeltern und Enkel" wird unterstützt von der Arbeitsgruppe Dialog der Generationen der Seniorenvertretung Magdeburg.

 

Sommerferien 2015: 20.7.–24.7 und 27.–31.7., jeweils 10.00 Uhr. Welche Geheimnisse verbirgt ein 100 Meter langes Bild? Woher kommt die rätselhafte, bunte Glocke und warum besteht eine Figur aus unzähligen Rosen? Diese und andere kleine Rätsel und Geheimnisse gilt es im Kunstmuseum zu erkunden. In der aktuellen Ausstellung40 JAHRE | 40 KÜNSTLER | 40 WERKE können Ferienkinder jeden Tag neue Kunstwerke kennenlernen und im Atelier oder direkt in der Ausstellung selbst kreativ werden.

Das Angebot ist kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich.

      Josefine und Lene gewinnen Fotowettbewerb Meine Liebe zur Kunst

Die Gewinner im Fotowettbewerb Meine Liebe zur Kunst stehen fest! Der 1. Platz geht ganz klar an Josefine und Lene, beide sieben Jahre alt, die von Manon Bursian fotografiert wurden. Sie wählten gleich mehrere Werke aus, die sie zum Tanzen und Posieren anregten. Als Sonderpreis erhalten die beiden Mädchen zum Buchpaket eine bunte Aufkleberedition des Künstlers Frieder Heinze.
Platz zwei geht an Jana Riesenbecks Schattenspiel vor Tobias Zielonys Behind the Block in der Ausstellung 40 JAHRE | 40 KÜNSTLER | 40 WERKE. Sie schreibt dazu: „Als ich mich im Vorfeld meines Magdeburgbesuchs über Ihre aktuelle Ausstellung informierte, fiel mir ein Künstler sofort auf - Tobias Zielony. Erst wenige Woche zuvor hatte ich einen Vortrag mit ihm in Düsseldorf besucht. Insbesondere die Entstehungsgeschichten zu seinen Bildern machen seine Arbeiten für mich nun noch faszinierender. Das Foto zeigt mich also vor einer von Zielonys Arbeiten - keine Liebe auf den ersten, sondern eher auf den zweiten Blick, dafür umso nachhaltiger ;-)“ 
Den dritten Platz belegt Ivonne Dittke, die sich für Max Lachnits Tänzer mit erhobenem Arm ebenfalls in der Jubiläumsausstellung mit dem Kommentar entschied: „Dieser dynamische ‚Tänzer mit erhobenem Arm‘ von Max Lachnit hat es mir angetan. Leider nur aus Gips...erinnert er mich an die Faszination der Bewegung!“
Wir gratulieren den bereits per Mail informierten Gewinnern und danken allen Teilnehmern für die Einsendung ihrer Fotos!

 

Josefine und Lene mit Olaf Wegewitz' 100-Meter-Bild geradewegs in der Ausstellung 40 JAHRE | 40 KÜNSTLER | 40 WERKE

 

Josefine und Lene mit Niele Toronis Abdrücke eines Pinsels Nr. 50 in der Ausstellung 40 JAHRE | 40 KÜNSTLER | 40 WERKE

 

Josefine und Lene mit Norbert Prangenbergs Figur in der Dauerausstellung Zeitgenössische Kunst

 

Josefine und Lene mit zwei Farbfotografien aus Porträt von Hans-Wulf Kunze in der Dauerausstellung Zeitgenössische Kunst

 

Jana Riesenbeck vor Tobias Zielonys Behind the Block

 

Ivonne Dittke mit Tänzer mit erhobenem Arm von Max Lachnit

 

 

 

      Fotowettbewerb Meine Liebe zur Kunst

Fotografieren Sie sich oder lassen Sie sich fotografieren mit Ihrem Lieblingswerk im Kunstmuseum oder Skulpturenpark. Dazu schicken Sie uns – inspiriert von der Ausstellung des Kreises der Freunde und Förderer des Kunstmuseums „ff. über die Liebe zur Kunst“ ein paar Zeilen (es reicht ein Satz), warum Ihre Wahl genau auf dieses Werk gefallen ist. Foto und Text schicken Sie mit Ihrer Adresse unter dem Betreff „Meine Liebe zur Kunst“ bitte bis Sonntag, 19. Juli 2015 an judith.mader@kunstmuseum-magdeburg.de

 

Eine Jury des Kunstmuseums wird unter allen eingesandten Aufnahmen drei auswählen und auf der Homepage des Kunstmuseums unter Ihrem Namen veröffentlichen. Mit der Teilnahme stimmen Sie der unentgeltlichen digitalen Weiterverwendung Ihres Fotos durch das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg zu. Mit der Einreichung des Fotos bestätigen Sie, dass die Bildrechte ausschließlich bei Ihnen liegen.

 

1. Preis:  ein Buchpaket mit folgenden Katalogen zu Fotografieausstellungen des Kunstmuseums: MICHAEL SCHMIDT Irgendwo | Paris des Photographes | LAURA BIELAU Color Lab Club

2. und 3. Preis:  je 2 Freikarten für die Fotografieausstellung LUCAS FOGLIA Frontcountry 

Sonderpreis für Kinder: fröhlich bunte Aufkleber des Künstlers Frieder Heinze

 

Bitte nur ein Foto pro Person. Die maximale Größe sollte 1800 x 1200 Pixel betragen. Mehrfachgewinne sind ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

     

 

   Backwettbewerb
   Kunstvolles vom Cupcake bis zur Torte

 

Gewinnerin des Backwettbewerbs zur Geburtstagsparty des Kunstmuseums am 4. Juli ist Bianca Meier aus Magdeburg, die sich trotz der Hitze nicht scheute, den Ofen einzuschalten.

Ihr "Blondierter Fenchelkuchen mit Kürbiskrokant" überzeugte nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch mit echten Rosenknospen die Jury, bestehend aus Peggy Hommel (neue Geschäftsführerin des Café tART), Konditormeister Jens Siewert (Kaffeehaus Köhler), Georg Bandarau (Stadtmarketing Pro M), Ursula Robra (Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kunstmuseums ff.) und Dr. Annegret Laabs (Leiterin Kunstmuseum).

Wir danken recht herzlich für die Teilnahme und gratulieren zu "Backen wie die Profis" mit dem Kaffeehaus Köhler!

 

 

Der Siegerkuchen: Blondierter Fenchelkuchen mit Kürbiskrokant von Bianca Meier

 

Konditormeister Jens Siewert vom Kaffeehaus Köhler beim Tortenanschnitt

 

Die Jury bestehend aus (v.l.n.r.) Dr. Annegret Laabs (Leiterin Kunstmuseum), Peggy Hommel (Geschäftsführerin Café tART), Jens Siewert (Kaffeehaus Köhler), Ursula Robra (Freunde und Förderer des Kunstmuseums), Georg Bandarau (Pro M Stadtmarketing)

 

Übergabe des Preises an Gewinnerin Bianca Meier durch Konditormeister Jens Siewert (Kaffeehaus Köhler) und Peggy Hommel (Geschäftsführerin Café tART) in der ehemaligen Klosterkirche St. Marien

 

 

 

 

 

    Geburtstagsparty

        anlässlich des 40. Jubiläums des Kunstmuseums

        am 4. Juli 2015, von 15.00 bis 21.00 Uhr | Eintritt frei!

Vor 40 Jahren, es war 1975, beschloss der Rat der Stadt den Ausbau des Klosters Unser Lieben Frauen zum Kunstmuseum Magdeburgs. Anlässlich des diesjährigen 40. Jubiläums wollen wir am Sonnabend, 4. Juli 2015 mit allen Unterstützern und Begleitern aus Wirtschaft, Politik und Kultur, mit allen Freunden des Kunstmuseums und Interessierten eine Geburtstagsparty mit buntem Programm feiern.

 

Eröffnet wird das Fest um 15.00 Uhr mit der Prämierung des Siegerbeitrags im Backwettbewerb „Kunstvollest vom Cupcake bis zur Torte“ (siehe rechts). Gleich zu Beginn startet draußen vor dem Museum auch die große 40-Meter-Bild-Aktion. Danach wird die Theaterballettschule Magdeburg tänzerisch eine ganz andere Atmosphäre in den Ausstellungen schaffen als sonst im Museum üblich, zunächst um 15.30 Uhr in der Ausstellung 40|40|40, um 19.30 Uhr dann in der Ausstellung LORE KRÜGER. Um 16.00 Uhr wird die Ausstellung der Freunde und Förderer des Kunstmuseums ff. über die Liebe zur Kunst mit ganz persönlichen Lieblingsstücken aus der Sammlung in der Medienlounge eröffnet, bevor um 17.30 Uhr die BigBand der Otto von Guericke-Universität im Kreuzgang spielt.

 

Mehrmals  finden Ausstellungsgespräche und Architekturführungen statt. Auf dem Jubiläumssofa werden zudem Prominente zum Gespräch erwartet und es besteht auch die seltene Möglichkeit einer Besichtigung des Kirchengeläuts. Bei einem Ausstellungsquiz winken attraktive Preise. Im Anschluss an die Preisverleihung um 19.00 Uhr gibt es dann noch Musik von Burkhard Schmidt.

 

Für kleine Besucher ist außerdem das Kinderatelier geöffnet und Drucktechnik kann im Kreuzgang live erlebt und angewandt werden kann. Natürlich gehören Erinnerungsfotos auch zu jeder echten Geburtstagsparty, sodass beim Fotowettbewerb „Meine Liebe zur Kunst“ (siehe unten) Bilder von Geburtstagsgästen mit ihrem persönlichen Lieblingswerk gefragt sind. Außerdem: Alle, die genauso jung sind wie das Kunstmuseum, nämlich genau 40 Jahre, erhalten gegen Vorlage ihres Ausweises ein kleines Buchpaket mit Ausstellungskatalogen als Geschenk!

 

Der Eintritt ist frei!

    

    Backwettbewerb
    Kunstvolles vom Cupcake bis zur Torte

        Eine Geburtstagsparty ohne Kuchen? Das geht natürlich nicht!

Alle Hobbykonditoren sind herzlich eingeladen, am 4. Juli ihre kreativen, witzigen und leckeren Backwerke vom Cupcake bis zur Torte in das Museum zu bringen, zwischen 11 und 13.30 Uhr.

 

Eine Jury, bestehend aus Fachleuten vom Kaffeehaus Köhler, Dr. Annegret Laabs, Leiterin des Kunstmuseums, Georg Bandarau, Pro Magdeburg e.V., und Ursula Robra, Freundeskreis des Kunstmuseums, wird drei Preisträger ermitteln. Der 1. Platz wird versüßt mit der Möglichkeit, den Back-Profis des Kaffeehauses Köhler bei der Arbeit zuschauen zu dürfen und dabei auch selbst ein Back-Kunstwerk zu gestalten. 


Zur Eröffnung der Geburtstagsparty, um 15.00 Uhr, werden die Preisträger bekanntgegeben und prämiert.

 
1. Preis:   Backen wie die Profis – mit dem Kaffeehaus Köhler
2. und 3. Preis:    eine Jahreskarte für das Kunstmuseum


Wer sein Backwerk im Museum abgibt, füllt ein Anmeldekärtchen aus. 
Mit der Teilnahme erfolgt die Einverständniserklärung zur Publikation Ihres Namens und eines Fotos Ihres Backwerks auf der Web- und Facebookseite des Kunstmuseums, sollte dieses unter den drei Erstplatzierten sein. Auch professionelle Beiträge von Konditoreien oder Bäckereien sind willkommen, nehmen jedoch nicht am Wettbewerb teil.

 

Natürlich darf die mitgebrachte Backkunst nach der Preisvergabe von allen Gästen auch gegessen werden. Damit verbunden ist jeweils eine kleine Spende zugunsten der Fenster des Künstlers Max Uhlig für die Johanniskirche. 


(Mehrfachgewinne sind ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Foto: Karen Poulsen

 

Unterstützt von:

 

   

 

 

 

 

   Seniorenakademie in der Ausstellung

   Figur & Gefäß

am Dienstag, 14. April 2015, um 14.30 Uhr


Die Veranstaltungen in der Reihe für Seniorinnen und Senioren sind weniger akademisch, im Sinne von fachwissenschaftlich, und schon gar nicht trocken und theoretisch, vielmehr stellt sich das Museum damit auf die Bedürfnisse und Interessen älterer Besucher ein, die sich oft gar nicht so sehr unterscheiden von den Erwartungen der jüngeren Leute. Noch wichtiger als sonst sind abwechslungsreiche Angebote, die langfristige Information über deren Inhalte und die Möglichkeiten einer intensiveren Kommunikation sowie Regelmäßigkeit hinsichtlich des Wochentages und der Uhrzeit. Seit fast 20 Jahren finden deshalb die Veranstaltungen in Abständen von vier bis sechs Wochen dienstagnachmittags um 14.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr statt. Die Orte jedoch wechseln zwischen den Museen. Hin und wieder stehen auch intergenerative Angebote für Kinder/Jugendliche und Senioren im Programm.
Bei einer längst traditionellen Zusammenkunft am Jahresende werden die Inhalte jeweils für das darauf folgende Jahr aus einer Fülle von Themen gemeinsam ausgewählt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist grundsätzlich freigestellt und auch dem spontanen Besucher offen.



   Donnerstag, 9. April 2015, 20.00 Uhr:

   Free Jazz-Konzert Die Kunst des Duos

 

mit den Duos Stefan Poetzsch & Eyal Maoz /

Johannes Bauer & Christoph Winckel

sowie einem Podiumsgespräch mit Zeitzeugen


anlässlich der im Landtag von Sachsen-Anhalt präsentierten Ausstellung „FreeJazz in der DDR – Weltniveau im Überwachungsstaat“ (25. März bis 20. April 2015)

Eintritt 10 € / ermäßigt 8 €

Vorverkauf im Kunstmuseum und im Volksstimme-Servicecenter

 

Anfang der 1970er Jahre entwickelt sich auch in der DDR der Free Jazz, eine Musik, die an Individualität, Egozentrik, Spielfreude, Freiheitsdrang, Fantasie und Kreativität kaum zu überbieten ist. Dieser in vielen Farben und Schattierungen schillernden Subkultur, die ausgerechnet in dieser geschlossenen Gesellschaft, unter den Augen des Überwachungsstaates heranwächst, widmet sich die vom 25.03. bis 20.04.2015 im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sehende Ausstellung „FreeJazz in der DDR“. Als Rahmenprogramm findet am 9. April, um 20 Uhr im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen das Konzert „Die Kunst des Duos“ mit den beiden Duos Stefan Poetsch/Eyal Maoz und Johannes Bauer/Christoph Winckel sowie einem von Jörg Zieprig moderierten Podiumsgespräch mit Zeitzeugen statt.

Seit längerer Zeit verbindet den deutschen Geigen-Experimentator und Komponisten Stefan Poetzsch und den israelischen Gitarristen Eyal Maoz eine musikalische Freundschaft. Erstmalig bei einem gemeinsamen Konzert in New York stellte sich eine Übereinstimmung von musikalischen Konzepten heraus, die beide dann in weiteren Konzerten im Duo oder größeren Besetzungen pflegten (u.a. in Trios zusammen mit Ha-Yang Kim oder in Poetzsch’s Elektroakustischem Kongress). Maoz/Poetzsch improvisieren mit ihren Instrumenten und ihren elektronischen Erweiterungen, nie aber wird die Elektronik dabei Selbstzweck.

Ihre Improvisationen vereinen in erfrischender und kraftvoller Weise eine zeitgenössische Variante von Improvisation, deren Bandbreite von songartigen Themen bis zu ausschweifenden Klangexperimenten reicht. Ein Kritiker schrieb „…das Duo Maoz/Poetzsch erinnert in manchem Momenten an eine zeitgenössischen Version der schönsten musikalischen Momente des Mahavishnu Orchestra’s…“

Das zweite Duo setzt sich zusammen aus dem Posaunisten Johannes Bauer und dem Kontrabassisten Christoph Winckel, die selbst Free Jazzer und Zeitzeugen sind. Seit 1980 spielten beide gemeinsam in verschiedenen Formationen und standen schon damals für unorthodoxes Musizieren. „… Johannes Bauer trötet wie ein Elefant auf seiner Posaune. Wenn er sich mit feierlichem Ernst Stufe um Stufe emporwindet, meint man sein langjähriges Spiel in Posaunenchören herauszuhören. Dazwischen können wir beobachten, wie selbstverständlich Johannes Bauer die Klaviatur der erweiterten Ausdrucksmittel einer Posaune bedient: Zischlaute, mehrstimmiges Spiel, Überblastechniken, Grummeln, Übergang zum Gesang....“ (Konzertbericht "The Tradition Trio" im club w 71 (15.9.04)). Auch Christoph Winckel  gilt als „einer der experimentierfreudigsten und originellsten Musiker“ der jüngeren Generation in Jazz und improvisierter Musik der DDR. Beim gemeinsamen Spiel fordern sie sich stetig gegenseitig heraus zu antworten, stacheln sich immer wieder an und schaffen so eine Explosion an Tönen und Klangvielfalt.

 


      Gewinner des Fotowettbewerbs zur Langen Nacht 2015

Wir gratulieren den Gewinnern des Fotowettbewerbs zur Langen Nacht im Kunstmuseum 2015 zum Gewinn je einer Jahreskarte für das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen und der Veröffentlichung ihres Fotos hier auf der Museumsseite! Bei allen anderen Teilnehmern bedanken wir uns recht herzlich für die Zusendung ihrer schönsten fotografischen Erinnerung an die Lange Nacht.

 

Foto von Cornelia Muhl-Hünicke

 

Foto von Benjamin Hanke

 

Foto von Maria Watermann

 

    Das Kunstmuseum mit dem neuen MultiMedia-Guide entdecken! 

Endlich ist es soweit: Ab Samstag, 19. Juli 2014, steht unser MultiMedia-Guide großen und kleinen Besuchern des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen zur Verfügung. Das neue Besucherführungssystem bietet über unterschiedliche Menüebenen Informationen in deutscher und englischer Sprache. Ausgewählte Kunstwerke der Sammlungen sowie die Architektur und Geschichte des Bauwerkes werden über Hörtexte, Bilder und Videos erlebbar. Moderne Softwarekomponenten der Firma Linon, die den Guide entwickelte, erlauben die intuitive Bedienung des Guides und geben die Möglichkeit der spielend leichten Wissensvermittlung über Werke der ständigen Ausstellung und Themen der Bau- und Nutzungsgeschichte des fast 1000 Jahre alten Klosterkomplexes.

Es kann zwischen zwei jeweils 25 Minuten langen Rundgängen mit den Ausstellungs- bzw. Architektur-Highlights gewählt oder aber auf eigene Faust einzelne oder alle mit einem Kopfhörer und einer Nummer gekennzeichneten Stationen aufgesucht werden. Wer sein Wissen noch vertiefen möchte, hat die Möglichkeit, sich weitere Informationen, z.B. zur Biografie des Künstlers oder zu einer bestimmten Kunstrichtung, anzuhören. 

Neben den verschiedenen Angeboten für Erwachsene bietet der Guide einen kindgerechten Rundgang für 6 – 12-Jährige, der unter Mithilfe von Kindern selbst, u.a. Schülern der Grundschule „Am Vogelsang“, entstanden ist.

 

Beitrag vom 14.7.2014, akt. 21.7.2014

 

 

Programmänderung KULTUR:NACHT 13.9.2014

Wir bitten um Entschuldigung und um Ihr Verständnis, dass wir aus technischen Gründen die im Programm für die Magdeburger Kulturnacht am 13.9.2014 angekündigten Traumprotokolle von Hanna Schygulla leider kurzfristig nicht zeigen können. 

Natürlich ist aber für adäquaten Ersatz gesorgt: Stattdessen läuft an verschiedenen Orten im Kunstmuseum exklusiv in der Kulturnacht Videokunst von


JOHN SMITH

PIA MARIA MARTIN

MAIX MAYER

OLAF WEGEWITZ

PER OLE SCHMIDT

GABI RETS


Auch auf diesem Ersatzflug mit zum Teil noch nie öffentlich gezeigten Werken wie etwa Olaf Wegewitz' Kurzfilm "Den Fliegen", der die kaum beachteten Minierfliegen als faszinierende Grafiker erscheinen lässt, ist eine beflügelte Nacht garantiert!


Nichts geändert hat sich am weiteren Programm:

Zwischen 18 und 22 Uhr können Kinder zum Gestalten von Laternen ins Kinderatelier kommen.

Um 18.30, 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr finden Führungen in der aktuellen Sonderausstellung MAX UHLIG Vor der Natur gewachsen statt.


Wir freuen uns auf zahlreiche Nachtschwärmer!


Beitrag vom 10.09.2014

 


Ferien im Kunstmuseum

Jippie, die Ferien sind da und in sechs Wochen kann man sooo viel erleben! Auch im Kunstmuseum! Am 19., 20., 21., 22. und 25., 26. August, jeweils ab 10 Uhr können Kinder ab 6 Jahren mit ihren Großeltern (oder Eltern) einen erlebnisreichen Vormittag im Kunstmuseum verbringen. Mit Fantasie und Kreativität werden jeden Tag andere Ideen im Kinderatelier umgesetzt. Das tagesgenaue Angebot finden Sie unter Veranstaltungen.

Zudem findet am 20. und 27. August jeweils von 15.00 - 16.30 Uhr das offene Angebot "Kunst mit Kindern" für kleine Kunsthungrige und Kreative statt.

Für beide Angebote bitte anmelden unter Tel: 0391 5650-217 oder -211 oder E-Mail: presse@kunstmuseum-magdeburg.de

Und wem es bis zu den Ferienangeboten im August zu lange dauert, der kann ja schon einmal das Kunstmuseum Magdeburg mit dem neuen Multimedia-Guide entdecken, der auch eine spannende Kinderführung bereithält. Nicht vergessen, Kinder und Jugendlich bis 18 Jahre haben immer freien Eintritt!

 

Beitrag vom  21.7.2014, geändert 13.8.2014

 

 

 

Sanierungsarbeiten beendet – Sammlung Historische Skulptur ab 17. Juli 2014 wieder geöffnet

 

Wir freuen uns über den Abschluss der mehrmonatigen Sanierungsarbeiten in den Gewölben des Nordflügels und die Wiederaufstellung des Dauerausstellungsbereichs „Sammlung Historische Skulptur“, der ab dem Nachmittag des 17. Juli 2014 wieder zugänglich ist!

Die technischen Anlagen wurden auf den aktuellen Stand gebracht und die Putzoberflächen saniert. Die Ausstellung der Sammlung in den frisch sanierten Räumen erfolgt als Wiedereinrichtung nach dem bereits bekannten Konzept des chronologischen Ganges durch die Geschichte der Skulptur von der Antike bis in die klassische Moderne.

 

Pressetermin mit Vorbesichtigung: 17. Juli 2014, 11.00 Uhr

 

 

Beitrag vom 14.7.2014

 

 

 

 

Neueinrichtung und vorübergehende Schließung  der Sammlung Historische Skulptur

 

Aufgrund von Baumaßnahmen und anschließender Neukonzeption der Dauerausstellung Sammlung Historische Skulptur sind das Untere und Mittlere Tonnengewölbe leider vorübergehend nicht zugänglich. Wir werden schnellstmöglich bekannt geben, wann diese – mit erweiterter Objektauswahl und verbesserter Beleuchtung – wieder geöffnet sind.

 

Weiterhin zu sehen sind die Sammlung Zeitgenössische Kunst und die aktuellen Sonderausstellungen

MAX UHLIG Vor der Natur gewachsen

URSULA WEVERS Die Elbe vor der Nordsee


 

 

Internationaler Museumstag am 18.5.2014


Beim Internationalen Museumstag 2014 ist natürlich auch das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg dabei und zwar mit 
FREIEM EINTRITT von 10-18 Uhr in alle aktuellen Ausstellungen, die Sammlung und das Kloster und 
OFFENENEM KINDERATELIER von 13-16 Uhr mit Laternen gestalten für Kinder ab 6 Jahren
sowie einer FÜHRUNG um 15 Uhr in der Ausstellung Olaf Wegewitz. Geradewegs, mit Dr. Uwe Förster.

 

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Museumstages, der unter dem Motto "Sammeln verbindet - Museum collections make connections" steht, gibt es eine große Fotoaktion im Web 2.0, eine sogenannte „Crowdsourcing-Aktion“. Dabei werden Fotos von Werken aus der Sammlung, besonderer Momente im Museum oder auch „Museumselfies“ (Selbstportraits im Museum) – egal, ob Sie sie auf unserer Facebookseite oder auf den Plattformen des Internationalen Museumstages auf Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram oder Ihren eigenen Seiten in den sozialen Netzwerken posten – bis zum 18. Mai auf der Seite www.museumstag.de/digital visuell zusammengeführt. Einzige Bedingung: Die richtige Verschlagwortung mit den Hashtags #‎IMT14? und #‎myCollection14? .

Wir würden uns natürlich besonders freuen, wenn Sie sich mit (aktuellen oder älteren) Fotos aus den Sammlungen und dem Kloster daran beteiligen und diese unter Verwendung der Hashtags direkt auf unserer Facebookseite posten. Denn im kommenden Jahr feiern wir 40 Jahre Kunstmuseum und werden anlässlich dieses Jubiläums den Schwerpunkt 2015 auf unsere vielfältigen Sammlungen legen! Daher interessiert uns natürlich sehr, was Ihnen besonders gut gefällt. Viel Spaß beim Fotografieren und Teilen! Wie's geht zeigt auch noch einmal das Poster:

 

 

 

 

 

Fotowettbewerb "Meine Lange Nacht"

Wir freuen uns, die schönsten Besucherfotos der Langen Nacht präsentieren zu können. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und gratulieren den Gewinnern zur Veröffentlichung und einer Jahreskarte für das Kunstmuseum!

 


Foto: Silke Wiehe


Foto: Martin Dieck

 

Foto: Dana Brüske

 

 

 

 

 

Sehen.Hören.Träumen

Impressionen der Langen Nacht im Kunstmuseum
am 25. Januar 2014

 

 Fotos: Clemens Hornemann

 

 

Videos bleiben länger in der Kirche

Rund 1000 Gäste kamen während der Langen Nacht am 25.1. in das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen. Einer der meistbesuchten Orte war dabei die Kirche. Die dort gezeigten Videos werden nun doch noch einige Tage länger zu sehen sein, bis zum 16.2. Dazu gehören Filme von John Smith, Wieland Krause, Julia Oschatz, Alexander Heim und anderen Künstlern.

Die „Astronomische Uhr“ von Daniel Depoutot gehört ebenso zu den Werken, die noch einige Tage und Nächte länger die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen. Ihre kleinen, fröhlich-gruseligen Musiker sitzen jedoch nicht nur still vor ihren ‚Instrumenten‘, sondern können diese auch spielen, wenn die Besucher es wollen. 

 

 

27.1.2014

Sehen.Hören.Träumen

Lange Nacht im Kunstmuseum am 25. Januar 2014

Programm von 19:00 bis 1:00 Uhr

 

Laurenz Theinert, visual piano, Foto Laurenz Theinert

 

Am 25. Januar ist es wieder so weit. Dann lädt das Kunstmuseum zur zweiten Langen Nacht ein. Auf die Besucher wartet ein facettenreiches Programm. Neben den Ausstellungsräumen ist diesmal auch die Kirche ein wichtiger Ort. Sie verwandelt sich in ein Projektionsfeld für das visual piano des Stuttgarter Fotografen und Lichtkünstlers Kurt Laurenz Theinert. Aus dem mittelalterlichen Raum wird so ein neuer, sich ständig wandelnder Kosmos aus Live-Musik, bewegten Linien, Flächen und Farben.

Exklusiv wie das visual piano sind auch zahlreiche Videoarbeiten an diesem Abend zu erleben, wie Gargantuan von John Smith (London) und von Wieland Krause (Halle) Yurikomome #1 aus der Serie Transit_Tokyo. In die Lange Nacht eingebunden ist außerdem die Eröffnung der Ausstellung des Videokünstlers Julian Rosefeldt. Unter dem Titel Meine Heimat ist ein düsteres wolkenverhangenes Land entwirft er in einer 4-Kanal-Videoinstallation eine emotional berührende Auseinandersetzung mit dem klassischen Genre der Landschaftsmalerei und treibt seine surrealen Settings durch fast alle Genres, vom Heimatfilm bis zu Science Fiction.

Kunstgeschichte in einer ganz eigenen Form zitiert auch der Straßburger Künstler Daniel Depoutot in seiner Installation, bestehend aus Figuren, Maschinen, Elektrokabeln, Licht, Lauten und Geräuschen. Alles ist in Bewegung und vollführt einen fröhlich lärmenden Totentanz, der alte und neue Geister, Ängste und Gespenster zu einer augenzwinkernden Choreographie vereint. 

Ob klassische oder rockige Musik u.a. von Sylvia Oswald, Lesungen der Magdeburger Schreibkräfte, Puppenspiel mit Stefan Wenzel und Samira Lehmann mit ihrem  Kasper-Mat" oder Dorothee Metz mit Von den Dingen der Natur, ob Künstlergespräche mit Frieder Heinze oder Julian Rosefeldt, Ausstellungsrundgänge allein, geführt oder Angebote im Kinderatelier, für jeden dürfte in dieser Nacht das Richtige zum „SEHEN.HÖREN und TRÄUMEN“ dabei sein.

Karten zum Preis von 5 EUR im Vorverkauf und 6 EUR an der Abendkasse; Familienkarte 10 EUR.

 

Programm

 

Eröffnung der Langen Nacht mit der Ausstellung von Julian Rosefeldt, 19.00 Uhr, Ort: Foyer

Ausstellungen für 1 Nacht
Daniel Depoutot, Astronomische Uhr, kinetische Skulptur, Ort: Kirche
Broersen/Lukacs, Prime Time Paradise, Video, Ort: Kirche
Alexander Heim, o.T., Video, Ort: Kirche
John Smith, Gargantuan, Video, Ort: Kirche
Per Olaf Schmidt, Mit Yoko Ono als Idee unter der Autobahn zur Hölle, Video, Ort: Kirche
Julia Oschatz, Paralysed Paradise, Video, Ort: Kirche
Wieland Krause, Yurikamome #1, Video, Ort: Kirche

Dren Maliqi, Paul Philipp Heinze, Matthias Krause, trapped in motion, Video, Ort: Kabinette

Führungen
in der Ausstellung Frieder Heinze: 20.00, 22.00, 22.45 Uhr
in der Ausstellung Matthias Hoch: 20.30, 22.15 Uhr
in der Sammlung (Obere Tonne): 21.15, 22.45 Uhr, Treffpunkt ist jeweils im unteren Foyer

Film
Basquiat, Film von Julian Schnabel, 1996, 20.00, 21.45 Uhr, Ort: Mittlere Tonne

Der obdachlose Sprayer Jean-Michel Basquiat verwandelte sich im New York der 1980er Jahre über Nacht in einen Star-Künstler. Julian Schnabels Film zeichnet ein dramatisches Bild von Aufstieg und Fall des Künstlerfreundes und den Tücken des amerikanischen Traums.


Musik/Visuell
Kurt Laurenz Theinert, visual piano; Stefan Nusser, Orgel, 20.30-20.50 Uhr; 23.30-24.00 Uhr, Ort: Kirche
Lars Crosby, Philip Kevin Brehse, Kurt Kreikenbom, 21.00-22.00 Uhr, Ort: Foyer
Cyrus Ashrafi, Days of Delay, 22.30-23.30 Uhr, Ort: Foyer
Sylvia Oswald und Jan Sichting, Saxophon, Gesang, 19.20, 20.45, 22.00 Uhr, Ort: Foyer und Großer Saal

Künstlergespräche
Julian Rosefeldt, 19.45 Uhr, Ort: Medienlounge
Frieder Heinze, 21.00 Uhr, Ort: Großer Saal

Literatur
Magdeburger Schreibkräfte, 20.15, 21.30 Uhr, Ort: Großer Saal

 

Ein Syphon als Symbol zwischenmenschlicher Unmöglichkeiten, die Lyrik von Leitpfählen oder der innere Zusammenhang von Tunneln und Fledermäusen – die Schreibkräfte präsentieren Texte, die aus der Mitte des Lebens gerissen wurden. Es geht um fehlgeleitete Tierliebe, das Drama schwesterlicher Familienbande oder den Blues, der sich in einer Boulette verbirgt – Geschichten, nicht aus der Schreibschule, sondern aus der Schraubzwille der Verhältnisse.

Begleitet werden die Schreibkräfte von Gabs Fun, zwei Gitarristen, die eine funkelnde musikalischen Umrahmung beizusteuern wissen.


Puppentheater
Stefan Wenzel, Samira Lehmann mit "Kasper-Mat", 19.00-22.30 Uhr, an unterschiedlichen Orten
Dorothee Metz, Von den Dingen der Natur, 19.00-22.30 Uhr, an unterschiedlichen Orten

Kasperle ist wieder da. Und frech kommt er mit neuen Freunden zurück, die er auf der Straße aufgelesen hat. Samira Lehmann und Stefan Wenzel spielen preisgekröntes Puppentheater für Erwachsene, dessen Figuren längst nicht mehr in den Kinderschuhen stecken.

Kinder
Museumskinder in Aktion, 19.00-ca. 20.30 Uhr, in der Ausstellung Frieder Heinze

Kinderatelier
Kunterbunte Traumfiguren und kleine Musikinstrumente, mit denen sich gefährliche Gespenster mühelos vertreiben lassen, können die Kinder im Atelier selbst gestalten. Anregungen dafür finden sie vielleicht bei den in den Räumen ausgestellten Zeichnungen von Schülern des Ökumenischen Domgymnasiums oder der Kinder.Kunst.Klasse
Ort: Kinderatelier im 1. OG

Gastronomie
Glühwein, heißer Apfelsaft, Thüringer, Ort: Innenhof/Kreuzgang
Gastronomisches Angebot, Ort: Café Tart 

 

 

8.11.2013

Der Magdeburger Architekten- und Ingenieurpreis 2012 in der Kategorie Sanierung geht an das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

In der Begründung heißt es:

Die Sanierung des Westflügels des Kunstmuseums im Kloster Unser Lieben Frauen hat der Museumslandschaft unserer Stadt ein weiteres Highlight hinzugefügt. So ist es gelungen, denkmalpflegerische Aspekte mit einer zeitgemäßen Ausstellungsfunktionalität zu vereinen. 

Der Einbau einer großzügigen Treppenanlage, eines Personenaufzuges sowie eines Fluchttreppenhauses gehen einher mit der Beseitigung akuter Mängel im baulichen Brandschutz und der Neugestaltung des Museumscafès. Die Einarbeitung großflächiger motorisch beweglicher Spiegelflächen an der Fassade lässt die schlichten Außenwände zum Blickfang werden. ...

Der Umbau erfolgte unter laufendem Museumsbetrieb. Das war eine zusätzliche Herausforderung für Bauherrn und Architekten. 

Die architektonische Planung und Umsetzung lag in Händen des Architekturbüros Rüger und Hartkopf, Halle.

Der Preis wird verliehen vom Architekten- und Ingenieurverein zu Magdeburg von 1876.

Er wurde am 7. November 2013 im Kunstmuseum durch den Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, und den Beigeordneten für Stadtentwicklung, Dr. Dieter Scheidemann, überreicht.

 

 

Ausstellungseröffnung Jim Rakete. Stand der Dinge am 8.10.2013

 

Fotos von Frank-Heinrich Müller, Leipzig

 

 

 

 

 

 

29.9.2013
Eröffnung der Ausstellung Frieder Heinze, Zeichen und Wunder

Am 29. September 2013 wurde die Ausstellung von Frieder Heinze eröffnet. Hier sehen Sie einige Impressionen (unten: Kunstmuseum Magdeburg; oben: Porträt Frieder Heinze, Hans-Wulf Kunze, 2013)

 

 

 

15.7.2013

Hunderte Gäste waren beim Hub-Brückenfest dabei, als nach einem Jahr der erneuerte Schriftzug zum ersten Mal wieder leuchtete.

 


  Fotos (4) Hans-Wulf Kunze

 

  Fotos (2) Kunstmuseum Magdeburg

 

9.7.2013

 
Wir machen das
Licht wieder an! Das Hub-Brückenfest am 12.7.2013  

Am Freitag, dem 12.7., wird an der Hubbrücke das 2008 vom italienischen Künstler Maurizio Nannucci geschaffene Lichtkunstwerk VON SO WEIT HER BIS HIER HIN | VON HIER AUS NOCH VIEL WEITER zum ersten Mal nach seiner Zerstörung im Juli 2012 wieder leuchten. Das Fest zur Wiedereinweihung beginnt 20.00 Uhr.
Als vor fast genau einem Jahr viele der gläsernen Buchstaben durch Vandalismus zerstört wurden, dauerte es nur wenige Tage, bis sich unterschiedliche Magdeburger Gruppen, Initiativen und viele weitere Kunstfreunde zusammenfanden und beschlossen: Wir machen das Licht wieder an! Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

In unglaublich kurzer Zeit gingen auf diesem Konto viele einzelne Beträge ein, sodass nach zwei Wochen eine Summe von mehr als 10.000 Euro zusammenkam, um die Installation, die zum Skulpturenpark des Kunstmuseums gehört, wieder zu errichten. Inzwischen sind die aus italienischem Murano-Glas hergestellten Buchstaben neu montiert. Am 12.7. werden sie zum ersten Mal nach einem Jahr wieder leuchten. Mit Anbruch der Dämmerung zaubern die rot und blau strahlenden Flanken der Brücke dann wieder ein lebendiges Spiel aus Farben auf die Elbe.

Eingeladen sind nicht nur die Spender, sondern alle, die dabei sein möchten, wenn Magdeburg eines seiner neuen künstlerischen Wahrzeichen zurück erhält. 
Bands und Musiker werden das Hub-Brückenfest mit Ihrer Musik begleiten. 

Weitere Informationen zur Aktion Wir machen das Licht wieder an! finden Sie unter

https://www.facebook.com/wirmachendaslichtwiederan und

https://www.facebook.com/wirmachendaslichtwiederan/app_212097992149339  

 

7.7.2013, 16.00 Uhr

»Kunst, Musik und mehr. 
Kreuzgangserenade mit exklusiver Ausstellungsführung«

Die Sommerausgabe der Reihe »Kunst, Musik und mehr« verbindet am 7. Juli die beliebte Kreuzgangserenade mit einer exklusiven Führung durch die aktuelle Sonderausstellung des Kunstmuseums, die eine Auswahl von Werken der internationalen Avantgarde aus der Sammlung von Jochen Kienzle, Berlin, präsentiert. 
Die Musikerinnen und Musiker der Magdeburgischen Philharmonie spannen einen Bogen von vorklassischer Musik Carl Philipp Emanuel Bachs zu drei verschiedenen Musiksprachen des 20. Jahrhunderts, nämlich der Deutsche Erstaufführung des serbischen Komponisten Zoran Eric, dem Adagio von Samuel Barber und Variationen von Benjamin Britten. Die Auswahl der Musikstücke in der Besetzung mit Streichorchester und Cembalo schafft eine assoziative Verbindung zu den Werken von Penelope Georgiou, Jack Goldstein, IMI Knöbel, David Lamelas, Bertold Mathes, Emilio Prini, Ketty La Rocca und anderen

 

 

24.3.2013
Eröffnung der Ausstellung von Koji Kamoji
In Gegenwart des Künstlers und zahlreicher Gäste wurde am Sonntag die erste große Retrospektive des japanisch-polnischen Künstlers eröffnet.


 

Impressionen der Eröffnung

 

15.3.2013

Kunstmuseum Magdeburg ist für den Architekturpreis Sachsen-Anhalt nominiert

Das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen gehört zu den 14 von der Architektenkammer Sachsen-Anhalt ausgewählten Projekten für den Architekturpreis.

Ob das Museum den Architekturpreis auch in der Kategorie „Publikumspreis“ erhält, darüber können sie mit entscheiden! Wir laden Sie dazu herzlich ein.

Die Abstimmung läuft bis zum 3.4.2013.

Klicken Sie auf: http://www.ak-lsa.de/index.php?id=414

Das Kunstmuseum ist die Nr. 5.

Vorgeschlagen wurde das Kunstmuseum aufgrund der Sanierung des Westfl&¨gels und des Foyers. Impressionen der Wiedereröffnung finden Sie auch auf der Homepage des Museums, in der Rubrik Ausstellungen, aktuell.

 

21.1.2013

Übergabe der Fotoserie  

Laura Bielau „Die Fotografin", 2011

    
Laura Bielau, aus der Serie Die Fotografin, 2011, c-prints

Mit einem Ankauf von 33 Fotografien der in Halle und Leipzig lebenden Fotografin Laura Bielau (geb. 1981 in Halle/S.) für die Sammlung des Magdeburger Kunstmuseums durch das Kultusministerium des Landes Sachsen Anhalt wird die Fotografie- und Mediensammlung durch eine interessante junge Positionen der Gegenwart erweitert. Gerade in den vergangenen 10 Jahren wurde unter anderem durch die Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg, den Freundeskreis des Kunstmuseums, weitere Fördermittelgeber, darunter die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, die Bundeskulturstiftung und mehrere private Sammler und Freunde des Museums die Sammlung durch bedeutende fotografische Positionen u.a. von Michael Schmidt, Lewis Baltz und David Lynch weiter ausgebaut
Laura Bielaus Serie DIE FOTOGRAFIN, entstanden 2011, ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Fotografie, dem Aufzeigen historischer Stränge in die Gegenwart gewidmet. Sie ist somit ein Nachweis dafür, dass die Fotokunst ständig neue Innovationen und Interpretationen braucht, um nicht zu verharren. Ihre inhaltliche Auseinandersetzung mit zahlreichen Großmeistern der Fotografie, das konkrete Nachfragen nach Bedeutungen, die Fotografie heute hat, die Untersuchung von Bildlichkeit, lässt uns ein neues Kapitel im Nachdenken über die subjektive Wahrnehmung von Bildern in einer vornehmlich visuell geprägten Zeit aufschlagen.
Die Übergabe der Fotoserie erfolgt in Anwesenheit der Künstlerin und der Museumsleiterin, Dr. Annegret Laabs, durch den Abteilungsleiter Kultur im Kultusministerium Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Matthias Puhle.

 

Die Ausstellung HEUTE. MALEREI (bis 17.2.2013 zu sehen) wurde am 14. Oktober 2012 er&¨ffnet. Hunderte Gäste wollten sich die Premiere der großen Ausstellung internationaler zeitgenössischer Malerei nicht entgehen lassen. Die folgenden Fotografien entstanden im Verlauf des Nachmittags.

 

  
alle Aufnahmen: Kunstmuseum Magdeburg

 

 

Fotografien von David Lynch an das Kunstmuseum übergeben

 

 David Lynch, ohne Titel, 2008, Digigrafie

 

Die Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg hat 5 Fotografien des Künstlers David Lynch erworben. Die Arbeiten werden am 23.7. zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Die Stiftung stellt sie auf der Grundlage einer Dauerleihgabe der Sammlung des Kunstmuseums dauerhaft zur Verfügung.
David Lynch ist weltweit bekannt als Regisseur solcher Filme wie „Blue Velvet" (1986), „Wild at Heart" (1990) oder „Lost Highway" (1997) sowie der Serie „Twin Peaks". Sie zeigen eine von Leidenschaften, Fantasien und Aggressionen geprägte Welt. Überall lauern Abgründe von Gewalt und Obsession. In seinen Filmen findet David Lynch dafür immer wieder faszinierende Bilder, R&?¨ume und Sequenzen, die Einflüsse der bildenden Kunst deutlich werden lassen. Er selbst studierte zunächst Kunst in Philadelphia. Seine ersten Kurzfilme vermischten animierte Zeichnung mit gefilmten Sequenzen.
So entwickelte sich der Film bei David Lynch aus der Malerei.
Fotografie ist für Lynch seit mehr als 15 Jahren ein wichtiges künstlerisches Medium. Im Gegensatz zum Film sind hier zahlreiche Werke in Schwarzweiß zu finden. Die Werkgruppe ist eine der ersten, die für ein deutsches Museum erworben wurde.

 

18.2.2012
Kunst am Bau: TransReflex

 

 

TransReflex
Am Westflügel des Kunstmuseums entstand mit TransReflex ein ganz besonderes Projekt. Für den zur Regierungsstraße weisenden Gebäudeteil aus den 1960er Jahren wurde eine neue Fensterverdunkelung entwickelt, um als &?¨sthetisches Element zwischen dem Innen- und Außenraum des Kunstmuseums einen künstlerischen Akzent zu setzen. Geplant und realisiert wurde das Projekt von realities:united, Jan und Tim Edler (Berlin), in Abstimmung mit der Denkmalpflege, den Architekten und dem Kunstmuseum, um allen bestehenden Anforderungen an diesen Ort gerecht zu werden.
Entstanden sind 17 großformatige Spiegelpaneele, die in unterschiedlichem Winkel aus der Ebene der Fassade herausklappen oder aber zugeklappt die Fassade verschließen. Die Paneele integrieren und vervielfältigen die Umgebung, sie schaffen visuelle Aktivität und Lebendigkeit.
realities:united ist ein gleichzeitig technisches, wie poetisches Bild für das Kunstmuseum gelungen. Jeden Morgen heißt die Öffnung der Paneele die Besucher willkommen zu einem öffentlichen Ort, an dem sie besondere Stunden verbringen k&¨nnen. Jeden Abend verschließen die Paneele das Gebäude und seine gleichermaßen materiellen, wie ideellen Schätze - einen Hortus conclusus, einen abgeschiedenen Ort zur Bewahrung der Dinge und der Gedanken über die Zeit hinaus.

 

18.2.2012: Christophe Cuzins Werk im Foyer erneuert

 

 

Christophe Cuzin Un léger décalage – Eine leichte Verschiebung, 2006/2012

Das Foyer des Kunstmuseums ist gleichzeitig ein Kunstwerk. An dessen Wänden hat der französische Künstler Christophe Cuzin (geb. 1956) 2006 seine Arbeit "Un léger décalage - Eine leichte Verschiebung" realisiert. Nach Abschluss der Sanierung wurde sie 2012 erneuert.
Der 1956 in Paris geborene Künstler verweist mit diesem und früheren seiner Werke auf Traditionen des Minimalismus und der Wandmalerei. Die monochromen Farbflächen fügen sich in die Struktur des Raumes ein, stören sie jedoch durch geringe Abweichungen. In der Summe geben sie der funktionalen, am Rand der Unsichtbarkeit existierenden Architektur einen neuen Wert. Gleichzeitig tritt Farbe als Mittel und Form der Sichtbarkeit von Strukturen, Übergängen und deren Veränderung hervor.

Das Kunstmuseum Magdeburg verfügt damit über die erste Arbeit, die Christophe Cuzin in Deutschland ausgeführt haMagdeburger Schreibkrmso-bidi-font-weight: normal;span class=/pspan class=t. Sie ist charakteristisch für den in Paris lebenden Künstler, der seit 1989 die Gegebenheiten der Architektur für seine Werke nutzt. Wichtige Impulse dafür erhielt er durch die Zusammenarbeit mit Sol LeWitt und Daniel Buren.

 

 

Museum 2.0
Es ist soweit. Jetzt sind auch wir im Facebook mit einer Fanpage vertreten. Dort gibt es aktuelle Informationen rund um Ausstellungen, Veranstaltungen, das Baugeschehen und viele weitere Dinge. Unter www.facebook.com/kunstmuseummagdeburg können Sie mit uns in Kontakt treten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!