Fünf Kontinente - temporäre Galerie im Kreuzgang
Eröffnung am 19.6., 15 Uhr

Evangelische Grundschule




oben: Grundschule Annastraße, Grundschule Am Vogelgesang
Mitte: Grundschule Am Vogelgesang, Kunstklasse von Friederike Bogunski
unten: Kunstklasse von Manfred Augurzki, Fotos: Kunstmuseum

Magdeburger Schülerinnen und Schüler haben im Kreuzgang des Kunstmuseums fünf riesige Bilder gestaltet. Darauf sind Motive von fünf Kontinenten zu sehen. Auf diese Weise wurden Pinguine, exotische Papageien und die höchsten Gipfel der Erde zu Nachbarn. Die Bilder werden bis zum Sommer 2011 zu sehen sein.
Möglich wurde dieses Projekt durch die Sanierung des Westflügels, wodurch die Fenster des Museumscafé durch große Holztafeln ersetzt wurden. Bis die neuen Fenster installiert werden, können sich alle Besucher die farbenfrohen Gemälde anschauen.
Daran beteiligt sind die Evangelische Grundschule (Europa; gestaltet von Wanda Wiedemann, Lorenz Brössner, Salma Waldheim, Kevin Pohl, Antonia Lenz; Lehrerinnen: Steffi Kolditz, Anja Schröter), Grundschule Annastraße (Antarktis; gestaltet von Thalia Werner, Shanice Kosmahl, Kirill Vovk, Philipp Soltan, Madeleine Keil, Tim Sperling, Nicole Engelhardt; Lehrerin: Kirsten Olle), Grundschule Am Vogelgesang (Südamerika; gestaltet von Jasmien Kiel, Benjamin Gems, Emma Rektorik, Vivien Niklowitz, Tim Kruse, Antonia Piontek, Mia Vianne Piasecki; Lehrerin: Cordula Mewes), die Kunstklasse von Friederike Bogunski (Asien; gestaltet von Roberta Keding, Pauline Lingner, Paul Barth, Maya-Luna Ohl, Nelly Wendt, Lucie Splittgarb; fachlice Begleitung: Manfred Augurzki) und die Kunstklasse von Manfred Augurzki (Afrika; gestaltet von Meike Baier, Johanna Bertram, Judith Gudde, Joris Kanowski, Dustin Liebig, Lena Mühlemann, Marie-Theres Scheibe, Thomas Silber; fachliche Begleitung: Manfred Augurzki).

Aktuelle und ständige Angebote, Projekte
sowie andere Veranstaltungen



Grimmige und fröhliche "Magdeburger Monster", gestaltet von Kindern aus dem Hort Westernplan
Fotos: Kunstmuseum

Ziel der museumspädagogischen Arbeit im Kunstmuseum ist es vor allem, Kindern und Jugendlichen Kunst und künstlerische Prozesse als persönliche Erfahrung erlebbar zu machen, die individuelle Wahrnehmung zu sensibilisieren und Voraussetzungen für eigene gestalterische Arbeiten zu vermitteln. Im Gegensatz zu anderen Lernorten bietet das Kunstmuseum durch die jeweiligen Originale der Kunstwerke dafür ideale Voraussetzungen. Dazu bedarf es 'nur' Neugier und Fantasie.
Die Angebote richten sich vorrangig an Kinder und Jugendliche in Kindertagesstätten und Schulen. Eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen ist auf dieser Seite enthalten. Es sind jedoch auch andere Formen der Kooperation möglich, in Form von Projekttagen, -wochen oder langfristiger Zusammenarbeit. Außerdem bieten wir für Schulen und Kindertagesstätten den KinderKunstKoffer an, der das Kunstmuseum zu den Kindern bringt.

Einen weiteren Bereich der museumspädagogischen Arbeit bilden die Freizeitangebote, wie Kunst mit Kindern (mittwochs, i.d.R. alle 2 Wochen, 15 Uhr, Kinder ab 6 J.) und Familiennachmittag (sonntags, 1 x im Monat, 15 Uhr). Die kleinen Gäste des Museums lernen dabei Ausstellungen und Kunstwerke kennen, experimentieren mit Formen, Farben und Materialien und können sich durch ein inhaltlich abgestimmtes Programm auf vielfältige Weise mit Gestaltungsmöglichkeiten künstlerischer Arbeit beschäftigen.
In den Ferien finden regelmäßig Veranstaltungen für Großeltern und Enkel statt.
Nach vorheriger Absprache besteht auch die Möglichkeit, einen Kindergeburtstag im Kinderatelier zu gestalten.

Informationen darüber bzw. Anmeldung zu Veranstaltungen
unter 0391/56 50 217 (Dr. Uwe Förster, Öffentlichkeitsarbeit/Museumspädagogik)
sowie presse@kunstmuseum-magdeburg.de.


Monster, Farben und die Elbe -
museumspädagogische Angebote für Schulen und Kita

Museumsspinnen auf der Spur
In einem alten Bauwerk gibt es viele dunkle Ecken und stille Winkel. Dort siedeln sich gern Spinnen an. Beim Rundgang durch das Kunstmuseum lassen sich die Spuren ihrer Netze oder sie sich selbst bestimmt beobachten. Doch gibt es in den Räumen noch viel mehr spannende und interessante Dinge zu sehen, zum Beispiel einen Apparat zur Reinigung der Sprache und Säulen voller Gesichter. Nach der 'Spinnentour' können die Schüler im Atelier ihre ganz persönlichen Museumsspinnen bauen und fotografisch dokumentieren.
Alter: Klassen 2-6
Anforderungen: Umgang mit verschied.Materialien, u.a. Draht
Teilnehmer: max. 25
Dauer: 90-120 Min.
Kosten: 0,50 Euro p.T.

Magdeburger Monster
Die Skulptur „Gewächshaus“ gehört seit einigen Jahren zur Sammlung des Kunstmuseums. Im Zentrum der Stadt bietet sie den Pflanzen einzigartige Bedingungen. Von Rasenmähern verschont, kann sich in ihrem Areal die Natur ungestört entfalten. Auch kleine Tiere fühlen sich darin wohl. Doch im hohen Gras könnten sich bisher unbekannte Lebewesen verbergen, zum Beispiel die "Magdeburger Monster". Wie sie aussehen, darüber kann jeder mit Fantasie und verschiedenen Materialien selbst entscheiden.
Alter: ab Klasse 2/3
Anforderungen: Umgang mit Schere, Pappe, Draht
Teilnehmer: max. 25
Dauer: 3-4 Stunden, auch an zwei Tagen möglich
Kosten: 0,50 Euro p.T.



Leben die "Magdeburger Monster" der Klasse 6/3 des Magdeburger Hegel-Gymnasiums
schon im "Gewächshaus"?, Foto (3): Kunstmuseum

Skulpturenpark-Rallye
Wer weiß, wo sich im Skulpturenpark ein Jaguar versteckt? Wer findet heraus, wo Mann und Frau ein Zwiegespräch führen? Diese und weitere Rätsel lassen sich während der Erkundungstour durch den Skulpturenpark des Kunstmuseums lösen. Mithilfe einer Laufkarte und kniffeligen Aufgaben begeben sich die Kinder in Kleingruppen auf einen ungewöhnlichen Parcours durch Magdeburgs Stadtmitte.
Alter: ab Klasse 3
Anforderungen: Lesen und Schreiben, Orientierungssinn
Teilnehmer: max. 25
Dauer: ca. 90 Min.

MiniKino
Julia Oschatz hat für einen ihrer Filme verschiedene Animationstechniken verwendet, ebenso Jenny Perlin und andere. Welche Möglichkeiten es gibt, bewegte Bilder herzustellen, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Besuch im Kinderatelier. Dort kann jeder auch selbst Sachen in Bewegung zu bringen.
Bei kleineren Gruppen (10-12 Schüler) ist auch die Herstellung von kurzen Animationsfilmen möglich.
Alter
: ab Klasse 2/3
Anforderungen: Geduld, Fantasie
Teilnehmer: max. 25
Dauer: ca. 90 Min.

Sonnenatelier
Mit Staffelei und dem, was kleine Künstler sonst noch zur Arbeit brauchen, sind wir unterwegs zu einem attraktiven78 Platz in der Nähe des Kunstmuseums, um dort zu zeichnen (am Ufer der Elbe, neben dem Dom oder dem Hundertwasserhaus).
Alter: ab Klasse 1 und Kita
Teilnehmer: max. 15
Dauer: ca. 90 Min.

Blumenwiese
Schöne Blumen sind im Umfeld des Kunstmuseums selten zu finden. Das lässt sich rasch ändern.
Wie? Beim Besuch im Atelier des Kunstmuseums lernen die Kinder, wie sich aus einfachen Formen bunte und vielfältige Blumen herstellen lassen, die später auf der kleinsten Wiese Platz haben und auch nicht welk werden.
Alter: ab Klasse 1 und Kita
Anforderungen: Umgang mit d. Schere
Teilnehmer: max. 25
Dauer: ca. 90 Min.

Elbespiel
Einige Kunstwerke der Sammlung des Kunstmuseums stehen unmittelbar am Ufer der Elbe, wie auch das Museum selbst. Anhand verschiedener Aufgabenfelder sollen die Schüler die enge Beziehung Magdeburgs zur Elbe kennen lernen. Deshalb geht es insbesondere darum, Bau- und Kunstwerke, die zum kulturellen Stadtbild gehören, richtig zu platzieren. Dafür gilt es jedoch, die Spielfläche und Figuren mit vorwiegend grafischen Mitteln zu gestalten und sich Spielregeln auszudenken.
Jeder Schüler kann sich selbst ein solches Spiel anfertigen.
Alter: Klassen 3-6
Anforderungen: Umgang mit d. Schere, Leim und Buntstiften,
außerdem wichtig: Orientierungssinn, Kenntnisse über Magdeburger Sehenswürdig-keiten
Teilnehmer: bis 25
Dauer: ca. 90 Min.

Die Geschichte vom kleinen Gelb
Es war einmal ein kleines Gelb. Das lebte im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, auf einem Bild des Künstlers Hartwig Ebersbach. Eines Tages entschloss sich das kleine Gelb jedoch, das Bild zu verlassen, um sich auf die Suche nach anderen Farben zu machen...
Wem es auf seiner Suche begegnet und was es erlebt, erfahren die Kinder beim B
esuch im Kunstmuseum. Jeder kann sich hier aber auch selbst Geschichten zu den Farben der Gemälde ausdenken und Bilder dazu gestalten.
Themen: Bildgeschichte/Malerei/Farbenlehre
Alter: Klassen 2/3 - 8
Teilnehmer: bis 25
Dauer: ca. 90 Min.

Bunte Geisterstunde
Die alten Mauern des Kunstmuseums haben schon viel gesehen, vielleicht sogar kleine, bunte Geister. Diese Idee ist der Ausgangspunkt für eine 'Expedition' durch das Museum, um dessen Räume und darin befindliche Sachen kennen zu lernen und etwas über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren. Mit Fantasie, Schablonen und Farben können die Kinder im Anschluss daraus viele neue Ideen entwickeln.
Thema: Collage/Bildkomposition/Bildgeschichte
Alter: Klassen 2 - 6
Anforderungen: Umgang mit d. Scher
Dauer: ca. 90 Min.
Teilnehmer: bis 25

Holzwurmjagd
Die Schülerinnen und Schüler lernen wichtige Details mittelalterlicher Skulpturen kennen (Falten, Locken, Gesten), so dass sie durch Vergleiche selbst Unterschiede feststellen können. Nach dem kurzen Rundgang durch den Ausstellungsraum kann jeder selbst einen Mini-Katalog zur Ausstellung gestalten, mit dem kleinen Holzwurm als Begleiter.
Alter: ab Klasse 1 oder Kita
Anforderungen: Umgang mit Schere, Leim und Buntstiften
Teilnehmer: max. 25
Dauer: 90 Min.

Nase weiß
Die Skulpturen im mittleren und unteren Tonnengewölbe haben ein höchst unterschiedliches Aussehen. Das trifft nicht zuletzt auch auf ihre Gesichter zu. Wir möchten die Kinder auf diese Besonderheiten aufmerksam machen. Danach kann jeder selbst im Kinderatelier Figuren oder Gesichter mit Hilfe von Modelliermasse gestalten.
Alter: ab Kita
Anforderungen: Umgang mit Modelliermasse, z.T. Handhabung von Modellier-werkzeugen
Teilnehmer: bis 20
Dauer: 90 Min.
Kosten: 0,50 Euro p.T.


Arbeiten von Schülern 7. Klassen des Internationalen Gymnasiums Barleben
Repro: Kunstmuseum Magdeburg

Farbenspiele
Kann man mit Glas malen? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, wenn man sich nicht allein auf den Pinsel verlässt, zeigen wir den Kindern in dieser Veranstaltung. Zu entdecken gibt es dabei auch Geschichten rund um die farben und was man damit zum Beispiel in Räumen verändern kann.
Alter: ab Kita, bis Klassen 7/10
Anforderungen: Umgang mit Farben, Glas (nicht immer Sicherheitsglas)
Teilnehmer: bis 25 (oder mehr)
Dauer: ca. 90 Min.

Elb-Collage
Den Schwerpunkt bildet eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Elbe. Im Ergebnis soll eine Collage aus Bildern (Malerei, Zeichnung, Fotografie), Tönen, Texten, einer Videosequenz und Fundsachen entstehen, die neugierig macht und die Vielfalt der Möglichkeiten zeigt, sich einem Fluss inhaltlich zu nähern. Dabei sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Subjektives einbringen, persönliche Eindrücke in die Gestaltung einfließen lassen.
Dabei können auch Arbeiten aus der Sammlung des Kunstmuseums einbezogen werden, so dass im Verlauf der Arbeit auch eine vermittlung von Positionen und Sichtweisen zeitgenössischer Künstler erfolgt.
Alter: Klassen 8-11
Dauer: mittel- oder langfristiges Projekt, ggf. mit weiteren Partnern

Weitere Angebote finden Sie am Ende der Seite, nach den Projektbeispielen.


KinderKunstKoffer
Der thematisch verschieden gefüllte Koffer 'besucht' die Kinder direkt in der Schule oder im Kindergarten und ermöglicht so ein individuelles Kunsterlebnis, das die Sinne anregt und das Kunstmuseum „frei Haus“ liefert.

Farbenfroh
Alles auf der Welt hat eine Farbe und mit Buntstiften oder Wasserfarben kann man vieles ausmalen und bunt machen. Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten, Farben zu entdecken. Man braucht nämlich nicht immer einen Pinsel zum Farbauftrag... Außerdem werden die Kinder spielerisch herausfinden, warum manche Farben kalt und andere warm wirken, und warum einige Farben ganz bestimmte Bedeutungen symbolisieren.

Die Veranstaltungen mit dem KinderKunstKoffer können vorab inhaltlich umstrukturiert und an Ihre Wünsche angepasst werden. Die verwendeten Materialen werden mitgebracht, sodass im Vorfeld keine Vorbereitungen für Sie nötig sind.

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Afrika-Kunstprojekt

Afrika in Magdeburg, so ließe sich kurz das Thema eines Kunstprojekts der 6. Klassen des Ökumenischen Domgymnasiums beschreiben. Afrikanisches ist in Magdeburg leicht zu finden, zum Beispiel der heilige Mauritius im Dom oder Erdmännchen, Elefant und Co. im Zoo. Doch die Kinder haben noch sehr viel mehr entdeckt, zum Beispiel Blumen, Früchte, Kaffee und andere Dinge, die bereits so alltäglich sind, dass kaum jemand daran denkt, woher sie kommen.
Den Ausgangspunkt für das Kunstprojekt bildete die Ausstellung „Blackness“ des in New York lebenden afroamerikanischen Künstlers Rashid Johnson, die 2008 im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen gezeigt wurde. Beim Besuch der Ausstellung erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas über den Künstler, sondern ebenso über seine Werke, wovon mehrere in Magdeburg entstanden sind.
Dieser Fundus bildete das Material für die Gestaltung der Bilder. Unterstützt wurden die Schüler dabei durch den Magdeburger Künstler Manfred Augurzki. In Zusammenarbeit mit ihm entstanden Siebdrucke. Sie zeigen 'Afrikaner’ wie die Giraffen und Elefanten, aber auch Masken. Insbesondere die Vielfalt der Masken fasziniert. Nicht nur sie beeindrucken, sondern die Qualität der Arbeiten insgesamt. In ihrer klaren Formensprache und kontrastreichen Farbigkeit wirken sie nicht verspielt, sondern sind visuell äußerst präsent. Ohne die Kunsterzieher Barbara Bertram und Gert Fuchs wären diese außergewöhnlichen Arbeiten jedoch nicht möglich gewesen.
Damit das langfristige Projekt überhaupt realisiert werden konnte, bedurfte es finanzieller Unterstützung. Der Dank gilt hierfür dem ehemaligen Vorsitzenden des Schulelternrates, Heinz Baltus.
Eine Auswahl der Siebdrucke war bis 30. August 2009 im einewelt haus Magdeburg, Schellingstraße 3-4, zu sehen.



oben: Lena Marie Paschmann (Kl. 6b), Myriel Baumgart (Kl. 6d), unten: Clara Zieger (Kl. 6d)
Repro: Kunstmuseum Magdeburg

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Beispiele früherer Projekte


Theresa Pohle, Daumenkino, 2007/2008, Hegel-Gymnasium, Magdeburg
Film- und Fotoprojekt zum Thema Elbe, Repro: Kunstmuseum Magdeburg


Fotografien aus den Mappen des Land-Art-Projektes zum Thema Elbe
Hegel-Gymnasium, Magdeburg, 2007/2008


Bettina Schmidt, Sandra Würlich, Repro: Kunstmuseum Magdeburg


Janice Bahnemann, Repro: Kunstmuseum Magdeburg


Josephine Thiede, Repro: Kunstmuseum Magdeburg


Luise Opitz, Sarah Matthies, Repro: Kunstmuseum Magdeburg

 


Max Schmietendorf, Alexander Pausder, Sebastian Post, 2007/2008
Film „Die Elbe [in]Kunst“, 2,50 Min., Standbilder
„Die Elbe – [in]Kunst“ ist eines der Ergebnisse des Film- und Fotoprojektes in der Klassenstufe 12 des Hegelgymnasiums. Zu sehen ist eine kleine Reise entlang der Magdeburger Elbufer, worin die Bewegung des Wassers zum tragenden und treibenden Element der filmischen Erzählung wird.

 


Lisa-Marie Reindel (Tanz), Stefanie Pobloth (Kamera), 2007/2008, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Magdeburg
Film, o.T. (Tanzperformance), 3,05 Min. (Filmprojekt zum Thema Elbe), Standbilder
Sich durch das Leben tanzen, Spuren hinterlassen, Spuren akzeptieren. In ihrer gemeinsamen Arbeit beziehen sich die Schülerinnen auf Heraklid: Niemand kann zweimal in den selben Fluss steigen.


Vincent Aniol, Colours of Life, 2007/2008, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Magdeburg
Film, 2,22 Min. (Filmprojekt zum Thema Elbe), Standbilder
In diesem Film sind Farben sichtbare Zeichen von Veränderungsprozessen: Ausgehend von seinen Erfahrungen als Austausschüler in den USA zeigt Vincent Aniol, wie neue Orte und Gemeinschaften die Sichtweise Heranwachsender immer neu verändern.


Projektwoche mit Schülerinnen und Schülern des Norbertus-Gymnasiums, Magdeburg, 2007,
zum Thema Elbe, Foto: Kunstmuseum Magdeburg

 

 

 
 

 

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Ständige Angebote:
 
 

 

 
     

 
Mit Tinte und Feder
 
 

Inhalt/Ablauf: Die Teilnehmer/innen lernen zunächst durch ein Video die Technik der Buchherstellung im Mittelalter kennen. Dabei gilt es, aufmerksam zu sein, um die Fragen auf dem Arbeitsblatt richtig beantworten zu können. Die Schüler/innen lernen außerdem einige Beschreibstoffe kennen und können einen Blick in alte Bücher werfen. Daran schließt sich das Schreiben mit Tinte und (Stahl-)Federn an.
Es besteht auch die Möglichkeit, Initialen farbig zu gestalten oder selbst zu entwerfen.

Teilnehmer: bis max. 25 Personen
Alter: Klassen 3-5
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 0,50 € pro Schüler/in
Video zum Thema: Mittelalterliche Buchkunst (ca. 20 Min.)

 
     
 
Kunstbetrachtung als Rollenspiel
 
 

Inhalt/Ablauf: Nach einem Rundgang durch die ständige Ausstellung sollen sich die Schüler/innen zu einzelnen Werken selbst Positionen erarbeiten. Sie erhalten dafür Unterlagen zu den Kunstwerken, Künstlern und weiteres Material zur Erschließung des Themas. Das Ergebnis der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Werk soll den Betrachtern, in diesem Fall den Mitschülern/innen, vorgestellt werden.

Teilnehmer: bis 15-20 Personen
Alter: ab Klasse 10
Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden

 
     
 
Mönch, ärgere dich nicht
 
 

Inhalt/Ablauf: Die Teilnehmer/innen erhalten Einblick in den mittelalterlichen Klosteralltag. Bei einem Rundgang durch das Bauwerk erfahren sie außerdem Grundlegendes über die Architektur des Hauses und die Funktion der Räume. Daran schließt sich die praktische Erarbeitung des Spiels an. Die fertigen Spiele verbleiben bei den Gruppen bzw. sind später auch im Unterricht verwendbar. Interessierte können auch einen eigenen Bausatz erhalten.

Teilnehmer: bis max. 25 Personen
Alter: Klassen 5 und 6
Dauer: ca. 4 Stunden
Kosten: 0,50 € pro Schüler/in

 
     
 
Film ab
 
 

Inhalt/Ablauf: Die Schüler/innen erhalten zunächst Gelegenheit, einen Film des britischen Künstlers John Smith zu sehen. Im anschließenden Gespräch sollen wichtige Elemente der filmischen Arbeit und deren mögliche Bedeutung für die Umsetzung von filmischen Ideen geklärt werden. Der dritte Abschnitt dient dazu, in Gruppen an einem Drehbuch zu arbeiten. Daran schließt sich die Realisierung der Filme an.

Teilnehmer: bis 20 Personen
Alter: ab Klasse 8
Dauer: 2 Tage
Hinweis: Es ist vorteilhaft, wenn die Klasse 1-2 Videokameras mitbringt.



Anna Maria Dahms, 2007, (Film- u. Fotoprojekt zur Elbe), Standbilder

 
     
 
Lebende Plastik
 
 

Inhalt/Ablauf: Im Verlauf eines Rundgangs durch die ständigen Ausstellungen zur Plastik des 20. Jh. (Innen- oder Außenraum) erhalten die Teilnehmer/innen Informationen zu den Kunstwerken. Im Anschluss daran können sie sich selbst in eines der gesehenen Werke verwandeln, um auf diese Weise die Eigenschaften bildhauerischer Arbeiten kennen zu lernen.

Teilnehmer: bis 15 Personen
Alter: ab Klasse 5
Fotoapparat(e) erforderlich, z.T. witterungsabhängig
Dauer: ca. 90 Min.

 
     
 
Auf Entdeckungsreise, ein Suchspiel
 
 

Inhalt: Die Schüler erhalten ein Arbeitsblatt, auf dem Details des Bauwerkes zu sehen sind, die im Verlauf des Rundgangs wieder erkannt werden sollen.

Teilnehmer: bis 25 Personen
Alter: Klassen 2 bis 4
Dauer: ca. 45 Min.

 
     
     
     
     
 
Führungen
 
 

Zeitgenössische Kunst
Teilnehmer: bis 30 Personen
Alter: ab Klasse 8
Dauer: 1 Stunde

Mittelalterliche Bildhauerkunst
Teilnehmer: bis 25 Personen
Alter: ab Klasse 8
Dauer: 1 Stunde

Antike Plastik
unter Einbeziehung der Gips-Abgüsse antiker Bildwerke Teilnehmer:
bis 25 Personen
Alter: ab Klasse 8
Dauer: 1 Stunde

Bildhauerei von der Antike bis zur Gegenwart
Teilnehmer: bis 25 Personen
Alter: ab Klasse 10
Dauer: ca. 90 Minuten

Unterwegs im Skulpturenpark
Hierbei lernen die Schüler/innen Werke des im Umfeld des Kunstmuseums befindlichen Skulpturenparks kennen,
der vorrangig deutsche Plastik nach 1945 beinhaltet.
Teilnehmer: bis 30 Personen
Alter: ab Klasse 5/6
Dauer: 1 Stunde

Das romanische Bauwerk
Inhalt: Form und Bedeutung der Elemente romanischer Architektur
Teilnehmer: bis 30 Personen
Alter: ab Klasse 5/6
Dauer: 1 Stunde

Leben hinter Klostermauern
Inhalt: anschauliche Vermittlung des Lebens im mittelalterlichen Kloster
Teilnehmer: bis 25 Personen
Alter: Klassen 4 bis 7/8
Dauer: 1 Stunde

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Museumspädagogische Projekte
Es handelt sich um eine Auswahl der Veranstaltungen. Darin unberücksichtigt bleiben die Gruppen, die an Führungen und anderen museumspädagogischen Veranstal-tungen teilgenommen haben, wobei deren Anzahl jene der unten genannten um ein Vielfaches übertrifft.

Übersicht für das Jahr 2008
Projektwoche mit Schülern des Norbertus-Gymnasiums, Magdeburg zur Ausstellung von Rashid Johnson, mit anschließender Präsentation in der Schule.
Projekt mit den vier 6. Klassen des Ökumenischen Domgymnasiums, Magdeburg, zur Ausstellung von Rashid Johnson. Abschluss zum Ende des Schuljahres 2008/2009.
Projekt mit einer 11. Klasse des Hegel-Gymnasiums in Verbindung mit der Ausstellung „Standort Alltag“ zum Thema Fotografie.
Projekt mit Schülern des Scholl-Gymnasiums, Magdeburg, in Verbindung mit der Ausstellung „Standort Alltag“ zum Thema Fotografie.
Architekturprojekt zu DIE ELBE [in]between mit einer 12. Klasse des Hegel-Gymnasiums
Kooperation mit der Schule „Am Wasserfall“ (Förderschule), Magdeburg, zum Kunstprojekt DIE ELBE [in]between
Design-/Kunst-Projekt mit einer 12. Klasse der IGS „Willy Brandt“, in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg/Stendal und weiteren Partnern im Rahmen des Kunstprojekts DIE ELBE [in]between
Kooperation mit der Jugendkunstschule „Thiem 20“ zum Projekt DIE ELBE [in]between
Ausstellung von Schülerarbeiten der Förderschule „Am Wasserfall“ im Kulturzen-trum Moritzhof. Die Schülerarbeiten entstanden in Verbindung mit dem Kunstprojekt DIE ELBE [in]between“.
Ausstellung von Schülerarbeiten eines Architekturprojekts einer 11. Klasse des Hegel-Gymnasiums zum Thema Buckau. Das Projekt fand in Verbindung mit dem Kunstprojekt DIE ELBE [in]between statt.
Präsentation von Schülerarbeiten zum Kunstprojekt DIE ELBE [in]between im Verlauf der Finissage der Ausstellung „DIE ELBE [in]between – Wasser, Ströme, Zeiten“.
Präsentation der Arbeiten, die im Verlauf des Design-/Kunst-Projekts einer 12. Klasse der IGS „Willy Brandt“ entstanden. Die Präsentation fand in der Hochschule Magdeburg/Stendal statt.
Beteiligung am 2. Magdeburger Kinderkulturfestival mit Schülerfilmen, die in Bezug auf das Kunstprojekt DIE ELBE [in]between entstanden sind.

Übersicht für das Jahr 2007
Projektwoche mit Schülern des Norbertus-Gymnasiums, Magdeburg, zu Film und Fotografie im Rahmen des Kunstprojekts DIE ELBE [in]between
Projektwoche mit Schülern der 12. Klasse der IGS „Willy Brandt“ zum Thema Film
Projekttage mit einer 5.und einer 6. Klasse der IGS „Willy Brandt“ zur Elbsage vom „Roten Horn“
Film- und Fotoprojekt zu DIE ELBE [in]between mit einer 12. Klasse desHegel-Gymnasiums
Land-Art-Projekt zu DIE ELBE [in]between einer 12. Klasse des Hegel-Gymnasiums
Architekturprojekt zu DIE ELBE [in]between mit einer 12. Klasse des Hegel-Gymnasiums
Projekttage mit der Grundschule „Am Brückfeld“ zu „Stadt-Fluss-Landschaft“ im Rahmen des Kunstprojekts „DIE ELBE [in]between“
Kooperation mit der Kita „Weitlingstraße“ zum Thema Skulptur/Skulpturengarten
Kooperation mit dem Verein One Stone e.V., Kinderakademie, Magdeburg, zum Thema Schrift und Buch in zwei Veranstaltungen
Kooperation mit der Schule „Am Wasserfall“ (Förderschule), Magdeburg, zum Kunstprojekt „DIE ELBE [in]between“
Kooperation beim Projekt „Foto-Forscher“ mit einer Streetworkerin und einer Kindergruppe aus Buckau zur Ausstellung „Second View – Amerikanische Fotografie“
Kooperation mit der evangelischen Grundschule zum Projekt „Foto-Forscher“
Beginn: Design-/Kunst-Projekt mit einer 12. Klasse der IGS „Willy Brandt“, in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg / Stendal und weiteren Partnern im Rahmen des Kunstprojekts DIE ELBE [in]between (Abschluss: Juni 2008)
Kooperation mit der Jugendkunstschule „Thiem 20“ zum Projekt DIE ELBE [in]between (Realisierung Mai 2008)
Projekt Foto-Forscher in Verbindung mit der Ausstellung Second View – Amerikanische Fotografie mit abschließender Präsentation
Beteiligung am 1. Magdeburger Kinderkulturfestival mit eigenem Angebot (Stadt-Fluss-Landschaft)
Ausstellung von Schülerarbeiten zu den Projekten FOTO-FORSCHER und DIE ELBE [in]between vom 20.5.-2.9.2007

Übersicht für das Jahr 2006
— mit Kunst-Kurs Klasse 11 des Hegel-Gymnasiums, Magdeburg, Projektwoche zum Thema Zeichnen, Antike (Laokoon-Gruppe)
Projekttage mit einer 5. Klasse der IGS „Willy Brand“, Magdeburg, zur Ausstellung „ Die Elbe – [in]between“
Projektwoche mit einer 10. Klasse der IGS „Willy Brandt“, Magdeburg, zum Thema Medienkunst, John Smith
Kooperation mit Schülern der IGS „Regine Hildebrandt“, Magdeburg, zum Thema Skulptur (im Skulpturenpark)
Projekt mit Schülern des Gymnasiums „A. d. Rüstembreite“, Bernburg, zum Thema Medienkunst, John Smith
Projekttage mit Schülern der Freien Schule, Magdeburg, zum Thema Skulptur, im Skulpturen-park
— Aufführung der Körper- und Lautperformance „Figurenknäule – Leben Strecken – Aufgehen und Ab“ durch die Theatergruppe DURCH-SCHNITT, Hegelgymnasium Magdeburg, in der Ausstellung von Tony Cragg

 

 

Die museumspädagogische Arbeit wird unterstützt durch den Freundeskreis des Kunstmuseums und die Arbeitsgemeinschaft "Dialog der Generationen".