Die Bibliothek des Kunstmuseums ist nicht identisch mit der mittelalterlichen. Diese gilt, seit die Prämonstratenser das Kloster 1632 verließen, als verschollen. Die heutige Bibliothek entstand nach 1638. Von entscheidender Bedeutung für ihre Entwicklung war die Gründung der Schule 1698. Deren Unterrichtsziele bestimmten maßgeblich das Spektrum der erworbenen Literatur. Durch die Zusammenlegung des Pädagogiums mit dem Domgymnasium 1928 kam der Bestandsaufbau zum Erliegen. Der Bestand umfasst, nach Kriegsverlusten, rund 23.000 Bände. Sammelschwerpunkte bilden altphilologische Schriften, Geschichte und Theologie. Weitere Sachgebiete sind Geographie, Pädagogik, Philosophie, Kunst, Mathematik, Naturwissenschaften, Jura, Medizin und Technologie.
Die öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek nimmt am Leihverkehr der Bibliotheken teil (Ma 2).




Foto: Hans-Wulf Kunze, Magdeburg

Das Archiv umfasst folgende Bestände:

1. Kunstmuseum und Gebäude
2. biographische und bibliographische Sammlungen zu Pröpsten, Lehrern und Schülern
3. Archiv der Familie Rötger (Depositum)
4. Archiv der Familie Delbrück (Depositum)