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Blick in die Regierungsstraße
Foto: Hans-Wulf Kunze, Magdeburg


Die romanische Klosteranlage geht auf eine Gründung des Magdeburger Erzbischofs Gero aus der Zeit um 1017 zurück und wurde ab 1064 neu errichtet. Die Vollendung der Klausur erfolgte ab 1129 nach der Übertragung des Stifts an den Orden der Prämonstratenser durch deren Gründer, Norbert, Magdeburger Erzbischof 1126-1134. Es wurde in der Folge Zentrum der sächsischen Provinz des Ordens.
Die Kirche erhielt nach 1220 ein gotisches Kreuzrippengewölbe. Partielle bauliche Veränderungen schlossen sich an die Einrichtung der Schule 1698/1702, des späteren Pädagogiums, an, wovon die um 1850 im neoromanischen Stil errichteten ehemaligen Internate am Ostflügel zeugen. Seine überregionale Bedeutung erlangte die Schule unter Leitung von Propst Gotthilf Sebastian Rötger 1780-1831.
Seit 1597/1632 protestantisch, wurde das Kloster 1834 säkularisiert. 1928 vereinigte man das Pädagogium mit dem Domgymnasium.
Bombentreffer führten 1944 und 1945 zur Zerstörung der westlichen Klausur und weiter Teile der umliegenden Bebauung. In den sechziger Jahren entstand der Westflügel neu, während die verbliebenen Gebäude im Umfeld beseitigt wurden.


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Krypta in der Kirche
12. Jahrhundert
Blick nach Osten
Foto: Hans-Wulf Kunze, Magdeburg